Demenz - und was Sie darüber wissen sollten
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Demenz ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf Nervenzellen absterben. Dies führt zum Abbau der intellektuellen Fähigkeiten. Demenz gilt als eine der gerontopsychiatrischen Erkrankungen.
Die Krankheit ist keine normale "Alterserscheinung", sondern eine Erkrankung, die mit zunehmendem Alter häufiger auftreten kann. Durch die Erkrankung treten Behinderungen im Alltag auf, die das gesamte Leben verändern und erschweren.
Mit zunehmendem Krankheitsverlauf kann es zu schweren Persönlichkeitsveränderungen kommen.
Die Betroffenen bemerken immer häufiger, dass Sie sich an Ereignisse, die kurze Zeit zurückliegen nicht mehr erinnern. Sie können sich z.B. Geburtsdaten oder die Tageszeit nicht mehr wie früher merken, die Uhr nicht mehr ablesen oder Sie haben Schwierigkeiten sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden.
Bei fortschreitender Demenz sind die Erkrankten stets auf die Hilfe und Fürsorge von Angehörigen und Fachkräften angewiesen.
Die Hauptlast der Pflege und Versorgung tragen überwiegend die Angehörigen, das führt oft bis an den Rand der körperlichen und seelischen Erschöpfung.
Es besteht eine Vielfältigkeit an Fragestellungen, z.B. zum medizinischen Verlauf der Erkrankung, zum Umgang mit Demenzkranken, zur Pflege aber auch zu Hilfs- und Entlastungsangeboten im Alltag.
Dieses Wissen ist wichtig, um den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen und um dem Menschen mit Demenz und dessen Angehörigen einen zufrieden stellenden Alltag mit mehr Lebensqualität zu ermöglichen.
Ziel ist es, dem demenziell Erkrankten seine gewünschte Umgebung solange als möglich zu erhalten.
Im Folgenden finden Sie viele Hilfen rund um das Thema Demenz für die Betroffenen und ihre Angehörigen.
Erste Anlaufstellen
In Essen gibt es verschiedene Beratungsstellen, bei denen Sie Auskünfte und Informationen zum Thema Demenz, Pflege und Betreuung und zum Umgang mit dem Erkrankten erhalten.
Ambulante Angebote
Im Interesse des Kranken ist es wichtig, dass Angehörige mit ihren Kräften haushalten und sich frühzeitig nach Möglichkeiten der Hilfen und Entlastung umsehen.
Medizinische Behandlung
Heutzutage kann durch einfache Präventionsmaßnahmen der Ausbruch der Erkrankung abgeschwächt bzw. hinaus geschoben werden.
Einzelne Essener Kliniken haben ihre Pflege und Behandlungskonzepte auf dementiell erkrankte Menschen ausgerichtet.
Angebote für pflegende Angehörige
Die Angehörigen sind in vielfacher Weise von einer Demenzerkrankung mitbetroffen.
Sie müssen in eine Pflege- und Versorgungsrolle hineinwachsen auf die sie nicht vorbereitet sind und die sie an den Rand der Erschöpfung führen kann.
Hier finden Sie Informationen zu Selbsthilfegruppen, Schulungsmöglichkeiten und zur Entlastung pflegender Angehöriger.
Informationen zur Pflege bei dementiellen Erkrankungen
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