Foto: Peter Renzel, Geschäftsbereichvorstand Jugend, Bildung und Soziales, Ahmet Kimil, Geschäftsführer Ethnomedizinisches Zentrum Hannover und Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichvorstand für Kultur, Integration und Sport stellen den Gesundheitslotsen Essen.International Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten vor Peter Renzel, Geschäftsbereichvorstand Jugend, Bildung und Soziales , Ahmet Kimil, Geschäftsführer Ethnomedizinisches Zentrum Hannover und Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichvorstand für Kultur, Integration und Sport stellen den Gesundheitslotsen "Essen.International- Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten" vor. 26. 09. 2011 Foto: Elke Brochhagen

Lotse führt durch das Essener Gesundheitssystem

Neue Broschüre „Essen.International - Gesundheitsweg-weiser für Migrantinnen und Migranten“ informiert

27.09.2011

Das Essener Gesundheitsamt möchte Menschen mit Sprachbarrieren den Zugang zum hiesigen Gesundheitssystem erleichtern und mögliche Lücken im Wissen über das System schließen. Nach Gesprächen mit Fachkräften wurde ein Gesundheitswegweiser entwickelt. Er entstand unter Federführung des Gesundheitsamtes und der RAA / Büro für interkulturelle Arbeit. Die Broschüre „Essen.International – Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten“ erscheint siebensprachig. Der „Lotse“ durch den Gesundheitsdschungel bietet Übersetzungshilfen und einen umfassenden Überblick über das Angebot der Gesundheitseinrichtungen vor Ort.

Am Montag, 26. September, stellten Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales, und Andreas Bomheuer, Geschäftsbereichsvorstand für Kultur, Integration und Sport, gemeinsam mit Ahmet Kimil, Geschäftsführer des Ethnomedizinischen Zentrums Hannover, die Broschüre vor. Bei der Pressekonferenz betonte Peter Renzel: „Der Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten zeigt, wie bunt, vielfältig und kompetent die Essener Gesundheitseinrichtungen geworden sind. Der Wegweiser enthält Informationen über mehr als 1.000 Einrichtungen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kenntnisse in 48 Sprachen haben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es ihnen gelingt, kulturelle und sprachliche Barrieren zu senken, um Menschen einen möglichst frühzeitigen Zugang zu Vorsorge und Heilung zu ermöglichen.“

„Wir wollen mit diesem Gesundheitswegweiser Teilhabe er-möglichen. In Essen leben Menschen aus 170 Nationen und wir haben viele internationale Besucher und Besucherinnen in der Stadt. Dieser Wegweiser gehört auch in die Tourismuszentrale,“ machte Andreas Bomheuer deutlich. „Außerdem zeigen die vielen Namen im Wegweiser, wie selbstverständlich die Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund ihre Aufgaben in unserem Gemeinwesen wahrnehmen, ganz viele sind längst angekommen und aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Der Wegweiser ist ein innovativer Beitrag zur laufenden interkulturellen Woche und zu unserem Konzept Essen international."

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