Foto: Eröffnung einer Ausstellung im Rathausfoyer Ausstellung „Stadtarchäologie 2011“ im Rathaus: Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp (rechts) erläutert Oberbürgermeister Reinhard Paß (links) und Dr. Helmut Luley (Mitte) besondere Fundstücke aus dem vergangenen Jahr. Foto: Prengel

Exponat zur Ausstellung Stadtarchäologie 2011, Münze, Silberner Denar aus der Zeit Ludwig des Frommen (ca. 840 n. Chr); Fundort Abtei (E-Werden), Klemensborn. Foto: Prengel

Exponat zur Ausstellung Stadtarchäologie 2011. Bündelrevolver nach 1837, Fundort ehem. Kruppwald.

Exponate zur Ausstellung Stadtarchäologie 2011. Funde einer Auffüllschicht Berthold-Beitz-Boulevard Ecke Pferdebahnsdtraße. (zum Teil mit Aufschrift oder Zeichen der Firma Krupp, nach 1945). Foto: Prengel

Essen historisch: Stadtarchäologie 2011

Ausstellung im Rathaus

23.01.2012

Die Ausstellung „Stadtarchäologie 2011“ des städtischen Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege präsentiert im Essener Rathaus ab sofort besondere Funde aus dem Vorjahr. Zeugnisse aus der Steinzeit, die auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Kupferdreh entdeckt wurden, sind ebenso zu sehen wie Entdeckungen aus den Anfängen der Industrialisierung. Dabei kam so mancher Fund erst durch die aktuellen Großbauprojekte ans Tageslicht, so zum Beispiel Relikte der ehemaligen Krupp`schen Gussstahlfabrik, die bei Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Berthold-Beitz-Boulevards zutage traten.

Oberbürgermeister Reinhard Paß eröffnete die Ausstellung am Montag (23.1.) im Beisein von Dr. Helmut Luley, stellvertretender Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, und Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp, der die Präsentation zusammengestellt hat. Als besonders ergiebig für die Archäologen erwiesen sich nach Auskunft von Detlef Hopp im vergangenen Jahr die Bauarbeiten in Werden. Am Werdener Markt und auf dem Gelände der ehemaligen Abtei Werden wurden die Archäologen jeweils fündig und freuten sich unter anderem über neu entdeckte mittelalterliche Gebäudeteile.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Februar zu den gewohnten Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses zu sehen.

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