
Seit Anfang 2005 gilt EU-weit eine Luftqualitätsrichtlinie, die Grenzwerte für die Belastung der Luft mit Feinstaub und anderen Schadstoffen festlegt.
Grund dafür sind zahlreiche Studien die bestätigen, dass Stickoxide und Feinstaub, die durch den täglichen Verkehr in unseren Städten produziert werden, zum Auftreten verschiedener Atemwegserkrankungen bis hin zu Krebs beitragen.
Um die Belastung der Luft durch Abgase dauerhaft zu senken, werden in ganz Deutschland Umweltzonen eingerichtet. Im Ruhrgebiet, wurden am 1. Oktober 2008 neun Umweltzonen zwischen Duisburg und Dortmund eingerichtet.
im Ruhrgebiet haben eine Fläche von circa 225 Quadratkilometer. Die Essener Umweltzone umfasst Straßenzüge zwischen den Stadtteilen Rüttenscheid, Bochold, Altenessen und Kray und reicht bis zur Stadtgrenze Gelsenkirchen.
Ab dem 1. Oktober 2008 sind die Umweltzonen im gesamten Ruhrgebiet gültig. Für alle Städte in der Ruhrregion gelten seitdem die gleichen
Standards. Demnach dürfen Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1, die keine Umweltplakette bekommen, nicht mehr in die ausgeschilderten Bereiche einfahren. Alle Fahrzeuge, die entweder eine rote, eine gelbe oder eine grüne Plakette bekommen, dürfen in den Umweltzonen fahren.
... für Ihr Fahrzeug ist seit dem 1. Oktober 2008, Pflicht und die Fahrverbote im Ruhrgebiet sind wirksam. Seit Oktober 2008 ist die Zufahrt zur Umweltzone nur für Fahrzeuge ohne Plakette gesperrt. Ausnahmeregelungen sind möglich. In Essen sind zur Zeit etwa 7100 Fahrzeuge von der ersten Stufe des Luftreinhalteplans betroffen. Das sind 3 Prozent der in Essen zugelassenen PKW, Nutzfahrzeuge und Busse. Viele dieser Fahrzeuge können kostengünstig nachgerüstet werden.
Welche Plakette Ihr Fahrzeug bekommt können Sie mit Hilfe des Emissionsschlüssels in ihrem KFZ-Schein herausfinden. Eine Plakette bekommen Sie bei der KFZ-Zulassungsstelle, beim ADAC, den Prüfstellen
(TÜV, DEKRA, GTÜ, GTS) aber auch in allen Autowerkstätten die Abgasuntersuchungen durchführen.