Baumpflanzung im Grugapark, Corylusallee Am Dienstag (20.3.) wurden im Grugapark neue Bäume gepflanzt. V.l.n.r.: Jürgen Tacken (Freundeskreis Grugapark Essen e.V.), Ulrich Braun (van Eupen-Stiftung für Umweltschutz), Rolf Mücke(Grugapark Essen), Birgit Braun (van Eupen-Stiftung für Umweltschutz), Winfried Geschwinder (Grugapark Essen), Melanie Ihlenfeld (Fachbereichsleiterin Grün und Gruga). Foto: Grugapark Essen, Martin Gülpen

Baumpflanzung im Grugapark, Corylusallee Insgesamt fünf neue Bäume wurden in der Corylusallee gepflanzt. Foto: Grugapark Essen, Martin Gülpen

Corylusallee im Grugapark mit fünf neuen Bäumen

20.03.2019

Der Corylusweg mit den charakteristischen gleichnamigen Bäumen im Grugapark Essen besteht bereits seit der Begründung des Botanischen Gartens 1927. Die beliebte Allee, auf der seit über 90 Jahren die Besucherinnen und Besucher vom Arboretum in Richtung Lindenrund flanieren, weist eine besondere Form und Gestaltung auf, denn die Bäume werden jährlich "auf Kopf" zurück geschnitten. Bedauerlicherweise sind aus Altersgründen inzwischen einige Bäume abgestorben. Dank der van Eupen-Stiftung und des Freundeskreises Grugapark Essen e.V. können nun fünf der mittlerweile abgestorbenen Exemplare ersetzt werden.

Der Name "Corylusallee" entstand wegen des botanischen Namens der dort gepflanzten Baumhaseln, Corylus colurna. Anders als die einheimische Haselnuss wächst die Baumhasel nicht in Strauchform, sondern, wie der Name schon sagt, baumförmig. Die Kronen werden jährlich in Form von Kandelabern geschnitten, die parallel zum Wegeverlauf ausgerichtet sind. Wegen dieser speziellen und seltenen Schnittform sind entsprechend vorgeformte Ersatzbäume nur schwerlich zu finden. Die jetzt gepflanzten Bäume wurden eigens in einer Baumschule ausgesucht und haben bereits eine Höhe von etwa 8,5 Metern erreicht. Sie müssen noch von den Grugapark-Gärtnern zum Kandelaber geformt werden. Auf diese Weise entstehen aus gängiger Baumschulware innerhalb weniger Jahre die für die Corylusallee im Grugapark charakteristischen Formgehölze.

Jürgen Tacken vom Freundeskreis Grugapark Essen e.V. und Birgit Braun von der van Eupen-Stiftung für Umweltschutz erläutern: "Dem Freundeskreis liegt speziell die Botanik des Grugaparks besonders am Herzen und er ist gerne bereit, Vorhaben, die insbesondere den alten Gehölzbestand des Parks fördern, zu unterstützen." Auch die van Eupen-Stiftung ist gerne im Grugapark zu Gast: "Die Baumpflanzungen in der Corylusallee sind ein besonders erfreuliches Beispiel, weil es sich hier um ein Projekt handelt, das eng mit den Traditionen des Botanischen Gartens - sogar aus den ersten Anfängen - verknüpft ist."

"Wir freuen uns sehr, dass wir durch das Engagement von van Eupen-Stiftung und Freundeskreis dieses besondere Gestaltungselement im Grugapark aufrecht erhalten können", ergänzt Melanie Ihlenfeld, Fachbereichsleiterin von Grün und Gruga.

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