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Stadtverwaltung
12.03.2025
10 Min

Zukunft.Essen.Innenstadt

37 Maßnahmen für eine l(i)ebenswertere City


In den letzten Jahren hat sich die Situation in vielen deutschen Innenstädten merklich verändert. Bürger*innen suchen die Zentren weniger zum Einkaufen auf, Läden passen ihre Geschäftsmodelle an, um konkurrenzfähig zu bleiben, reduzieren Filialen, stärken den eigenen Online-Handel oder müssen ganz schließen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben diesen Wandel weiter beschleunigt. Auch die Essener City steht vor großen Herausforderungen, die zugleich Chancen für die kommenden Jahre bieten. Mit der Vorstellung des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) unter dem Motto "Zukunft.Essen.Innenstadt" will die Stadt Essen dem Wandel begegnen und das Herz der Stadt fit für die Zukunft machen.

Deshalb verändern sich unsere Innenstädte

Die Anforderungen an Stadtzentren verändern sich. Durch die zunehmende Verlagerung des Handels in den digitalen Raum, rücken andere Funktionen von Innenstädten in den Vordergrund, wie beispielsweise eine bessere Aufenthaltsqualität, mehr Grün, mehr Orte zum Verweilen, mehr Begegnungsmöglichkeiten.

Aber auch die alternde Bevölkerung und dass immer mehr Menschen vom Land in die Stadt ziehen, hat Einfluss: Der urbane Raum verdichtet sich, wobei Seniorinnen*Senioren ganz eigene Bedürfnisse in Bezug auf Wohnraum, Nahversorgung und Freizeitangebote haben.

Zudem sind Mobilität und die Erreichbarkeit der Innenstädte ein wichtiger Aspekt, insbesondere in wachsenden Städten wie Essen. Und nicht zuletzt die wachsenden Auswirkungen des Klimawandels werden die hochverdichtete und stark versiegelte Innenstadt im Sommer aufgrund fehlender Grünflächen, Abkühlung und Schattenplätze immer mehr aufheizen.

Chancen für die Zukunft der Innenstädte

Durch die Veränderungen ergeben sich jedoch auch Chancen für die Innenstädte. Mehr Menschen möchten in den Zentren wohnen und es gibt zunehmendes Interesse an der gemischten Nutzung von Flächen. Büroflächen könnten beispielsweise in Wohnraum oder kulturelle Einrichtungen umgewandelt werden. Auch die Integration von Freizeitangeboten und grünem Raum in städtischen Gebieten bietet enormes Potenzial. So können sich Cities zu multifunktionalen Räumen entwickeln.

Darüber hinaus bietet die digitale Transformation die Möglichkeit, Innenstädte effizienter sowie nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhöhen. Smart Cities setzen auf die intelligente und innovative, digitale, mobile und nachhaltige Entwicklung der Stadt von morgen. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit spielt auch die grüne Infrastruktur eine wichtige Rolle: Innenstädte können sich zu grünen, umweltfreundlichen Oasen entwickeln. Mehr Grünflächen verbessern das Stadtbild und steigern zugleich die Lebens- und Aufenthaltsqualität für Bewohner*innen und Besucher*innen.

Zukunft.Essen.Innenstadt

Um den veränderten Bedürfnissen an Innenstädte gerecht zu werden, müssen die Verwaltungen auf eine nachhaltige und integrative Stadtentwicklung setzen, die auch die wirtschaftliche und soziale Vitalität der Städte aufrechterhält. Unter dem Motto "Zukunft.Essen.Innenstadt" will die Stadtverwaltung den herausfordernden Entwicklungsprozess in der Innenstadt angehen. Dafür hat sie zusammen mit Akteurinnen*Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur ein Integriertes Entwicklungskonzept (IEK) erarbeitet. Es beschreibt konkrete Maßnahmen, die in den kommenden Monaten und Jahren umgesetzt werden sollen. Sie werden die Essener Innenstadt zukunftsfähiger, lebenswerter, nachhaltiger und attraktiver machen – für Bewohner*innen, Händler*innen, Immobilieneigentümer*innen und Besucher*innen.

Integriertes Entwicklungskonzept: Was ist das eigentlich?

Ein Integriertes Entwicklungskonzept ist ein Planungsinstrument. Es greift alle Zukunftsthemen und Handlungsfelder auf, die die Innenstadt betreffen, und analysiert sie. Zudem weist es Maßnahmen für öffentliche und private Akteurinnen*Akteure aus, die mittelfristig in den nächsten fünf bis zehn Jahren umgesetzt werden sollen. Die verschiedenen Themen – von Städtebau über Bildung, Wirtschaft und Klima bis hin zu Mobilität – werden gemeinsam und mit Fokus auf Wechselwirkungen betrachtet. Zudem werden verschiedene Akteurinnen*Akteure eingebunden. Ein Integriertes Entwicklungskonzept ist eine Entscheidungsgrundlage für weitere Planungsschritte und dient zudem der Beantragung von Fördermitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes, insbesondere für die Städtebauförderung.

Die Essener Innenstadt erfindet sich neu

Die langfristige Vision für das Jahr 2040 sieht eine vielversprechende Neupositionierung der Innenstadt im Kontext der Gesamtstadt und der Metropole Ruhr vor. Das bereits 2023 veröffentlichte räumlich-programmatische Leitbild fokussiert sich dabei auf Projekte aus drei Handlungsebenen: Maßnahmen der Ebene "Grün" sollen die Innenstadt durch mehr Grünflächen und nachhaltige städtebauliche Maßnahmen lebenswerter und umweltfreundlicher gestalten. Gepaart wird dies mit Projekten der Ebene "Durchmischt". Sie setzten auf eine vielfältige und lebendige Nutzung, um die Attraktivität und Funktionalität der Innenstadt zu steigern. Als dritte Handlungsebene fungieren "gemeinschaftliche" Maßnahmen, also Projekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der Akteurinnen*Akteure in der Innenstadt fördern.

Mehr über das Leitbild erfahren

37 Maßnahmen für die City

Eingebettet in und aufbauend auf diesem Rahmen stellt das Integrierte Entwicklungskonzept 37 konkrete kurz- und mittelfristige Maßnahmen, Projekte und Handlungen vor, die auf die dringendsten Themen der Innenstadtentwicklung reagieren: Im Fokus stehen die Minimierung der negativen Folgen des Klimawandels, die Stärkung neuer Nutzungen in der Innenstadt und die Ausweitung innerstädtischer Freizeitangebote.

Da die Entwicklung der Innenstadt die gesamte Stadtöffentlichkeit betrifft, ist die Beteiligung wichtiger Zielgruppen stets ein integraler Bestandteil bei der Entwicklung des Integrierten Entwicklungskonzepts gewesen. Auf diese Weise konnten bereits während der Erarbeitungsphase neue Netzwerke für die spätere Umsetzung der Maßnahmen entstehen.

Mehr Grün und Blau

Eine der 37 geplanten Maßnahmen des Integrierten Entwicklungskonzepts ist ein grün-blaues Innenstadtband. Entlang der Kettwiger Straße und der Viehofer Straße soll sogenannte grüne und blaue Infrastruktur entstehen: Beide Einkaufsstraßen sollen Elemente wie Baumreihen, Blühstreifen, Pflanzbeete, Wasserelemente, Wasserspiele, Bachläufe oder Wassertische erhalten. So werden die nördliche und südliche Innenstadt sichtbar miteinander vernetzt und die Bereiche darüber hinaus atmosphärisch und klimaangepasst aufgewertet.

Dadurch kann die Innenstadt den künftig zunehmenden Hitzetagen und Starkregenereignissen besser begegnen – unter anderem mit mehr Schatten, Versickerungsmöglichkeiten und kühlendem Wasser, was das Mikroklima in der Innenstadt verbessern wird. Gleichzeitig trägt das grün-blaue Band zur Aufenthaltsqualität bei, von der auch der Handel und weitere Nutzungen in der Innenstadt profitieren können.

Aufenthaltsqualität an Kirche und Theater

Im geografischen Zentrum der Innenstadt liegt die Marktkirche mit ihren historischen Wurzeln. Hier laufen die Hauptwegeverbindungen und wichtigsten Einkaufsstraßen zusammen. Die umliegenden Flächen – Markt, Flachsmarkt, Porschekanzel und Kornmarkt – bieten kaum Aufenthaltsqualität. Das soll sich mit einer Neugestaltung des Umfelds ändern. Dabei sollen verschiedene Themen aus bereits durchgeführten Beteiligungsformaten, Workshops und vorangegangenen Studien Berücksichtigung finden. So werden mehr Grün, Bäume und Entsiegelung, aber auch mehr Raum für die Außengastronomie Einzug halten. Zugleich will man den Bereich als Begegnungsort stärken, wo Platz für Kunst, Kultur, Glauben und Wissenschaft ist. Dabei zahlt eine qualitative Freiraumgestaltung auf die Aufenthaltsqualität und Nutzungsvielfalt des Bereichs rund um die Marktkirche ein.

Mehr Aufenthaltsqualität soll auch der Theaterplatz inklusive der Bereiche am I., II. und III. Hagen erhalten. Auch wenn der Platz mit dem Grillo Theater beispielsweise nahe der Kettwiger Straße liegt, nehmen die Menschen ihn doch als eher abgetrennt wahr. Innenstadtbesucher*innen nutzen zudem die angrenzenden Straßenräume des I., II. und III. Hagen als Nebenwege zur Fußgängerzone, etwa um den Kennedyplatz zu erreichen. Parkplätze und Anlieferverkehr machen sie wenig attraktiv. Im Rahmen einer ganzheitlichen Umgestaltung könnten diese Räume vom Verkehr befreit, Straße und Bordsteine entfernt werden. So wäre Platz für konsumfreie Sitzbereiche mit Grün und eine stärkere gastronomische Nutzung des Theatervorplatzes im Sommer. Auch Theaterstücke oder öffentliche Proben könnten künftig in den öffentlichen Raum getragen werden.

Eine Frage der Mobilität

Ein zentraler Aspekt der Essener Innenstadt ist der Handel, verbunden mit Möglichkeiten der Logistik: Die zahlreichen ortsansässigen Anbieter*innen müssen ihre Lieferungen erhalten können. Die dafür benötigten Ladeflächen liegen insbesondere im öffentlichen Raum, verursachen Emissionen und tragen zu einer angespannten Verkehrssituation bei. Ein neues City-Logistik-Konzept soll innovative Lösungen für die Innenstadt aufzeigen. Es könnte beispielsweise digitale Routenplanung, Mikro-Hubs, anbieterübergreifende Lieferplattformen und autonome emissionsfreie Lieferfahrzeuge umfassen. Während Testphasen sollen verschiedene Lösungsansätze schließlich in der Praxis ausprobiert werden. Ziel der Umstrukturierung ist, die Lieferlogistik effizienter zu gestalten, den Verkehr zu entlasten, Umweltbelastungen zu senken und zugleich die Versorgungssicherheit der Innenstadt sicherzustellen.

Zu den Mobilitätslösungen zählt auch die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Radfahrer*innen. Denn: In der Innenstadt verläuft die Nord-Süd-Fahrradhauptroute, die den Essener Norden mit dem Süden verbindet. Sie führt über die Straße "Am Hauptbahnhof", den Willy-Brandt-Platz, die Rathenaustraße, den Theaterplatz, "Schwarze Horn" und "I. Weberstraße" bis hin zur Turmstraße. Da Bürger*innen die Route schlecht erkennen, gibt es häufig Konflikte zwischen den Radfahrenden, Fußgängerinnen*Fußgängern, dem Auto-Verkehr und der Gastronomie.

Deshalb soll die Route sichtbarer werden und für alle Fortbewegungsarten sicher gestaltet werden. Dies kann beispielsweise durch auffällige Farbmarkierungen und Symbole auf dem Boden, zusätzliche Beschilderungen oder Informationspunkte mit Fahrradkarten gelingen. Die Maßnahmen können dazu beitragen, die Innenstadt besser erreichbar zu machen, und den Modal Split zugunsten des Radverkehrs positiv zu beeinflussen.

Management für das Quartier

In der Innenstadt sind naturgemäß zahlreiche Akteurinnen*Akteure aktiv: Anwohner*innen, Besucher*innen, Immobilieneigentümer*innen, Gewerbetreibende und mehr. Da es für sie schwierig sein kann, den Überblick über Ansprechpersonen in der Stadtverwaltung, Aktivitäten und Angebote, wie Fördermöglichkeiten, zu behalten, soll es eine niederschwellige und zentrale Anlaufstelle geben. Sie zielt darauf ab, die Themen des Innenstadtentwicklungsprozesses zusammenzuführen, zu bearbeiten und gebündelt zu kommunizieren.

Das Quartiersmanagement erfolgt aus einem Innenstadtbüro heraus und ergänzt bestehende Strukturen, etwa die der EMG – Essen Marketing GmbH. Es soll Netzwerkarbeit leisten, die Zielgruppen aktivieren und einbinden sowie Beteiligungs- und Informationsangebote umsetzen. Eine projektbezogene Internetseite und begleitende Maßnahmen in den sozialen Medien sollen für mehr Reichweite sorgen. Das Ziel ist, die Mitwirkung und Akzeptanz der Anwohnenden, Gewerbetreibenden und anderen Akteurinnen*Akteure zu stärken.

Wohnen im Herzen der Stadt

Durch den vermehrten Leerstand verliert die Innenstadt an Dynamik. Um dem entgegen zu wirken, könnten ehemalige Büro-, Einzelhandels- oder Gewerbeeinheiten in Wohnraum umfunktioniert werden. Und in Erdgeschosslagen könnten gemeinschaftliche Einrichtungen entstehen. Eine Potenzialanalyse mit einer belastbaren Datengrundlage soll herausfinden, ob und unter welchen Bedingungen das möglich ist.

Sie sollte den Gebäudebestand, die Eigentumsstrukturen, die Kosten sowie das Bau- und Planungsrecht berücksichtigen und damit Chancen und Risiken aufzeigen. Best-Practice-Beispiele könnten die Untersuchung ergänzen. Aus der Analyse können die Stadt Essen und andere Akteurinnen*Akteure konkrete Handlungsoptionen ableiten.

Durch die Umsetzung der Maßnahme könnte die Innenstadt von einer verstärkten Nutzungsmischung und einer höheren Frequentierung profitieren. Es wird auch erwartet, dass sich die Sicherheit und Sauberkeit positiv entwickeln und die Nachfrage nach Dienstleistungen, Infrastruktur, Nahversorgung und Freizeitangeboten steigt.

Die Innenstadt in Bewegung

Die Essener Innenstadt soll noch vielfältiger und abwechslungsreicher werden. Dazu können künftig auch Sport- und Bewegungsangebote beitragen. Denn diese fehlen bislang in der City und dem direkten Umfeld. Dem Bedürfnis der Bürger*innen kommt die Stadt Essen bereits durch gut besuchte Events nach: Der Essener Wintertraum mit einer Eisbahn auf dem Kennedyplatz und die Parkour-Veranstaltung "Mitmachen und Staunen" auf dem Friedensplatz sind nur zwei Beispiele.

Neue und leicht zugängliche Sport- und Bewegungsangebote für Bewohnerinnen*Bewohner und Besucherinnen*Besucher der Innenstadt sind angedacht. Sie sollen Menschen aller Altersgruppen und Fitnesslevel ermöglichen, ihre körperliche Fitness zu verbessern und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken. Denkbar sind sowohl temporäre als auch dauerhafte Angebote an verschiedenen Standorten, beispielsweise Bouldern, 3x3-Basketball, Tanzflächen, Parkour, Teqball und vieles mehr. Die Sport- und Bewegungsangebote können sowohl die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen steigern als auch die Nutzungsintensität und die Attraktivität der öffentlichen Räume erhöhen. Da sie von allen offenstehen, können die Angebote die Standorte als gemeinschaftliche Treffpunkte etablieren und die Innenstadt attraktiver machen.

L(i)ebenswert – auch für Touristinnen*Touristen

Durch die Entwicklungen der letzten Jahre ist das Image der Essener Innenstadt aktuell ausbaufähig. Grund genug, um die Essener City wieder zu einem l(i)ebenswerten und geschätzten Ort für die Essener*innen zu machen, aber auch für Touristinnen*Touristen. Deshalb soll die Marke "Innenstadt Essen" gestärkt werden. In diesem Zug will man Orte mit besonderer Bedeutung schaffen und identitätsstiftende Merkmale etablieren, die den Menschen auch nach dem Besuch der Innenstadt positiv in Erinnerung bleiben.

Als Symbol zur Stärkung der lokalen Identität und als visuelle Visitenkarte könnte ein städtischer Schriftzug dienen, wie es ihn bereits in anderen Städten des Ruhrgebiets und darüber hinaus gibt. Ein ansprechend gestalteter Schriftzug "ESSEN" an einer geeigneten Stelle in der Innenstadt kann zu einem beliebten Fotopunkt werden, der sich in sozialen Medien verbreitet und die Sichtbarkeit der Stadt Essen erhöht. Darüber hinaus schafft er einen emotionalen Ankerpunkt für die Bewohner*innen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl, insbesondere etwa bei städtischen Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen.

Ausstellung bringt Konzept näher

Die genannten Beispiele sind nur einige der 37 Maßnahmen, die das Integrierte Entwicklungskonzept für die Zukunft der Essener Innenstadt vorstellt. Darüber hinaus sind etwa auch Fahrradabstellanlagen, ein Hof- und Fassadenprogramm, ein Stadtteil- und Begegnungszentrum, Raum für Jugendliche, LED-Anzeigetafeln als Infopunkte und eine jährliche Innenstadtkonferenz geplant. Bürger*innen, die das Integrierte Entwicklungskonzept "Zukunft.Essen.Innenstadt" hautnah erleben möchten, sind eingeladen, sich bis 14. März 2025 die zugehörige Ausstellung im Foyer des Essener Rathauses anzusehen.

Hand in Hand für die Innenstadt

Das Integrierte Entwicklungskonzept bietet eine konkretisierte und fachlich abgestimmte Handlungsgrundlage für die Entwicklung der Essener Innenstadt in den kommenden Jahren. Bei allen Impulsen, die das es setzen kann, bietet das Konzept jedoch nicht Lösungen für alle Herausforderungen. So sind beispielsweise für die Sicherheit und Sauberkeit primär die Polizei, das Ordnungsamts und die Stadtreinigung zuständig.

Um Verbesserungen zu erreichen, ist es daher in bestimmten Bereichen unerlässlich, dass die zuständigen Institutionen gut zusammenarbeiten und die anfallenden Aufgaben untereinander verteilen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Essener Innenstadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dabei dient das Konzept als langfristige Arbeitsgrundlage und hilft dabei, Projekte, für die verschiedene Fachbereiche oder private Akteurinnen*Akteure zuständig sind, zielgerichtet umzusetzen und dabei Synergien zu nutzen. Mit den vielen kleinen und großen Projekten, die sich unterschiedlichen Themen und räumlichen Schwerpunkten widmen, kann in ihrer Gesamtheit eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Essener Innenstadt gelingen – für die und mit den Essenerinnen*Essenern.


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