Der Rat der Stadt Essen hat in seiner heutigen (30.10) Sitzung eine Baukostenerhöhung für die Sanierung des Bürgerhauses Oststadt beschlossen. Statt der bisher veranschlagten 1,4 Millionen Euro werden für die Sanierung 4 Millionen Euro benötigt. Sie soll im Januar 2020 mit der Schadstoffbeseitigung beginnen.
Die bisherige Planung musste aufgrund nachfolgender Untersuchungen, Beprobungen und Öffnungen von Gebäudeteilen, neuen Anforderungen des Brandschutzes sowie neu zu berücksichtigenden denkmalpflegerischen Aspekten grundlegend überarbeitet werden. Hieraus ergeben sich folgende Maßnahmen, die zur Baukostenerhöhung um 2,6 Millionen Euro führen:
Zur Finanzierung
In der aktuellen Planung zum Haushaltsrohentwurf wurden 3,3 Millionen Euro vorgesehen. Die Fortsetzung der Maßnahme ist somit zunächst gesichert. Die Bereitstellung der darüber hinaus gehenden Mehrkosten von 700.000 erfolgt zeitgerecht durch eine separate Beschlussvorlage nach Vorliegen der endgültigen Kostenberechnung.
Zum Bürgerhaus Oststadt
Das Bürgerhaus Oststadt wurde von 1973 bis 1974 nach Plänen des Essener Architekten Friedrich Mebes erbaut. Auftraggeber war die Stadt Essen, die mit dem Bürgerhaus dringend benötigte Räumlichkeiten für die generationenübergreifende, integrationsfördernde Freizeitarbeit in der neu erbauten Essener Oststadt benötigte. Gelegen in einer grünen Talsenke, bedient das Bürgerhaus bis heute die umliegenden Siedlungen Freisenbruch, Bergmannsfeld und Hörsterfeld. In 2019 wurde das Bürgerhaus Oststadt einschließlich der zugehörigen Außenanlage in die Denkmalliste der Stadt Essen aufgenommen.
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