Digitales Verkehrsmanagement COMO: Testbetrieb an der Ruhrallee vom 19. Januar bis 28. Februar

16.01.2026

Von Montag, 19. Januar, bis Samstag, 28. Februar, geht das digitale Verkehrsmanagement COMO (Connected Mobility) an der Ruhrallee in Essen in einen Testbetrieb. An der Kreuzung am Betriebshof der Ruhrbahn GmbH, wo Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße aufeinandertreffen, bringt das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen die COMO-Einrichtungen erstmals in den praktischen Betrieb.

Dabei werden folgende Einrichtungen getestet:

  • Umweltsensoren zur Messung von NOx- und CO₂-Werten,
  • Kamerasysteme zur Verkehrszählung,
  • LED-Matrix-Tafeln zur dynamischen Verkehrsinformation,
  • sowie moderne Ampelanlagen mit intelligenter Steuerung.

Während der Testphase werden die Programme und Parameter der Einrichtungen überprüft und optimiert. Dabei kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen, für die das Amt für Straßen und Verkehr um Verständnis bittet. Ab Sonntag, 1. März, geht das COMO-System an der Ruhrallee dann in den Regelbetrieb über.

Die Ruhrallee ist eine Hauptzufahrtsstraße für Essen aus südöstlicher Richtung. Sie dient im Projekt COMO als Modellstrecke für eine flexible, bedarfsabhängige Verkehrssteuerung, die unter anderem ÖPNV-Verspätungen, Baustellen oder Umweltbelastungen berücksichtigt.

Bürger*innen können sich mit Fragen, Hinweise und Anregungen zum Projekt COMO jederzeit an die E-Mail-Adresse COMO@amt66.essen.de wenden.

Zum Hintergrund

Das Projekt COMO wird vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen der Förderrichtlinie Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme unterstützt. Die Stadt Essen verfolgt mit COMO das Ziel, durch intelligente Sensorik, moderne Datenplattformen und eine umweltsensitive Verkehrssteuerung den Verkehr in der Stadt effizienter, sicherer und umweltgerechter zu gestalten.

Kern von COMO ist ein integriertes, KI-gestütztes Systems zur Erfassung, Analyse und Steuerung des innerstädtischen Verkehrs in Echtzeit. Hierfür wurde eine neue Verkehrsleitzentrale eingerichtet, in der alle relevanten Mobilitäts- und Umweltdaten zentral zusammenlaufen.

Die Datengrundlage liefern bildgebende Verfahren, Sensornetze sowie externe Datenquellen, etwa zu Veranstaltungen, Wetter, zum ÖPNV-Angebot oder zu Parkplatzverfügbarkeiten. Alle Daten werden in einem zentralen Data Hub gebündelt und dynamisch ausgewertet.

Die Stadt Essen legt bei COMO großen Wert auf Bürgerinformation. Über digitale Visualisierungen, Reports und die Anbindung an die bundesweite Mobilithek werden die Ergebnisse und Auswertungen praxisnah aufbereitet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei bleibt in jedem Fall der persönliche Datenschutz gewahrt: es findet keine individuelle Erfassung der Verkehrsteilnehmer*innen statt.

Herausgegeben von:

Stadt Essen
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Auf elektronischen Tafeln erhalten die Verkehrsteilnehmenden unterschiedlichste Informationen.
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