Frühstück mit der Stadtgesellschaft: Austausch zu Olympischen und Paralympischen Spielen

02.03.2026

Rund 40 geladene Akteurinnen*Akteure aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt, Sport und Verwaltung kamen am Donnerstag, 26. Februar, beim "Frühstück mit der Stadtgesellschaft" im Hotel "Essener Hof" in der Essener Innenstadt zusammen. Im Mittelpunkt stand das Thema "Olympische und Paralympische Spiele" in der Rhein-Ruhr-Region. Diskutiert wurden zentrale Fragen rund um Chancen, Perspektiven und Rahmenbedingungen einer möglichen Austragung.

Vor Ort waren unter anderem Oberbürgermeister Thomas Kufen, Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der Essen Marketing Gesellschaft, sowie der Olympia-Bronzemedaillengewinner im Schwimmen Christian Keller. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte: "Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist eine große Chance für unsere Stadt und die gesamte Region. Wir investieren nicht auf Kosten von Schulen, Kitas oder Infrastruktur – diese Bereiche bleiben unberührt. Vielmehr können die Spiele Impulse für Zusammenhalt, Identifikation und Zukunftsperspektiven setzen und zeigen, welche Stärke und Leistungsfähigkeit in Essen und der Rhein-Ruhr-Region steckt. Denn wir verfügen bereits über leistungsfähige Infrastruktur, engagierte Menschen und eine große Begeisterung für den Sport in Essen und der Region."

Ein zentrales Thema war die Finanzierung Olympischer und Paralympischer Spiele. In der Diskussion wurde verdeutlicht, dass Investitionen im Zusammenhang mit einer möglichen Ausrichtung nicht zulasten anderer kommunaler Aufgaben gehen. Denn die jeweiligen Finanzierungstöpfe konkurrieren nicht miteinander. Hervorgehoben wurde, dass ein solches sportliches Großevent jungen Menschen Vorbilder, Ziele und Perspektiven auch über den Sport hinaus geben und den Zusammenhalt in der Stadt und der Region forcieren kann.

Vertreter*innen aus Sport, Wirtschaft und Gastronomie sehen in der erfolgreichen Durchführung eines solchen Großevents zudem Potenziale, Essen als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort weiter zu profilieren. Als großer Standortvorteil wurde die bestehende Infrastruktur hervorgehoben. Für die geplanten Wettbewerbe müssten keine neuen Sportstätten errichtet werden. Vorgesehen ist die Nutzung bestehender, gut angebundener Orte: die Messe Essen, der Grugapark, das Stadion an der Hafenstraße sowie die Zeche Zollverein. Neubauten oder visionäre Nachnutzungen wären daher nicht notwendig.

Am 19. April 2026 findet in allen 16 an der Bewerbung beteiligten Städten der Rhein-Ruhr-Region zeitgleich ein Ratsbürgerentscheid statt. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Ratsbürgerentscheid gibt es online unter www.essen.de/olympia.

Zum Hintergrund

Das "Frühstück mit der Stadtgesellschaft" bringt Ehrenamtliche und Multiplikatorinnen*Multiplikatoren aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt zusammen. Ziel ist der offene und direkte Austausch zwischen der Verwaltung und den Teilnehmenden. Die Teilnehmenden habe die Gelegenheit, in Gespräche mit Verantwortlichen zu kommen, eigene Ideen einzubringen und neue Netzwerke zu knüpfen. Weitere Informationen unter www.essen.de/Themenfrühstücke.

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