Auf dem Gelände der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) im Hesselbruch in Bergeborbeck wurde am heutigen Donnerstag (07.05.) eine neue Klima-Allee eröffnet. Das Projekt dient als Versuchsfläche, um klimaresiliente Baumarten zu prüfen. So werden auch Erfahrungen für die zukünftige Stadtbegrünung gewonnen.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete gemeinsam mit Vertreterinnen*Vertretern der beteiligten Partner das Projekt. "Angesichts zunehmender Hitzeperioden, längerer Trockenzeiten und häufiger Starkregenereignisse ist die nachhaltige und resiliente Gestaltung urbaner Räume eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit", betonte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. Das Projekt stehe beispielhaft dafür, wie moderne Stadtentwicklung auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren könne. "Die Klima-Allee ist mehr als ein neuer Grünzug im Quartier. Sie zeigt ganz konkret, wie klimaangepasste Stadtentwicklung funktionieren kann und dass Klima- und Umweltschutz direkt vor unserer Haustür beginnen", sagte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung. Sein besonderer Dank galt allen Beteiligten und Unterstützenden des Projekts.
Im Rahmen des Projekts wurden gezielt klimaresiliente Arten gepflanzt, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Gepflanzt wurden zehn verschiedene Baumarten, darunter Feld-Ahorn, Weidenblättrige Eiche, Schmale Felsenbirne und Kobushi-Magnolie. Das Projekt wurde von der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) unterstützt. Gefördert wird es von der van Eupen-Stiftung.
Die neue Klima-Allee soll nicht nur zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen, sondern auch die Aufenthaltsqualität im Quartier erhöhen. Schatten spendende Bäume, zusätzliche Begrünung und ökologische Vielfalt schaffen insbesondere in dicht bebauten Bereichen wichtige Rückzugs- und Erholungsräume. Darüber hinaus ist die Klima-Allee Teil der städtischen Strategie zur Entwicklung einer sogenannten "Schwammstadt". Ziel ist es, Regenwasser stärker lokal zu speichern und Flächen so zu gestalten, dass sie bei Starkregenereignissen Wasser aufnehmen können. Dadurch sollen die Kanalisation entlastet und gleichzeitig positive Effekte für das Stadtklima erzielt werden.
Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88-0 (ServiceCenter Essen)
E-Mail: presse@essen.de
URL: www.essen.de/presse