"Zukunft.Essen.Innenstadt" – Ergänzendes Leitprojekt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit

Empfehlung im Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung

13.05.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Erarbeitung eines Lichtkonzepts zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in der Essener Innenstadt
  • Geplanter Start des Projekts voraussichtlich ab 2027
  • Gliederung in zwei Phasen: Analyse der aktuellen Beleuchtung und Ausarbeitung eines Rahmenkonzepts

Viele Menschen empfinden Innenstädte in den Abendstunden als unsicher. Das schränkt die Nutzung öffentlicher Räume ein und erschwert eine lebendige Innenstadt. Daher hat die Stadt Essen ein Leitprojekt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit erarbeitet. Das Konzept wird nun den Gremien vorgestellt. Der Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat in seiner heutigen (13.05.) Sitzung empfohlen, die Maßnahme als Leitprojekt in das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) "Zukunft.Essen.Innenstadt" aufzunehmen.

Worum geht es bei dem Projekt?

Im Fokus des Projekts steht das subjektive Sicherheitsgefühl in öffentlichen Räumen. Das Lichtkonzept soll Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität verbessern. Dabei geht es nicht nur um Helligkeit, sondern um gezielte, ästhetische und nachhaltige Beleuchtung.

Wie erfolgt die Umsetzung?

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert: Zunächst analysiert die Stadt die bestehende Beleuchtungssituation. Außerdem werden Orte und Wege mit besonderem Handlungsbedarf identifiziert. Bürger*innen sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben werden dabei beteiligt. Auf Basis der Ergebnisse erstellt anschließend ein externer Fachplaner ein Rahmenkonzept. Im Mittelpunkt stehen wichtige Wegebeziehungen, Anbindungen an den Öffentlichen Personennahverkehr sowie mögliche Bring- und Holzzonen des motorisierten Individualverkehrs.

Wie geht es weiter?

Die finale Entscheidung, die Maßnahme als Leitprojekt in das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) "Zukunft.Essen.Innenstadt" aufzunehmen, trifft der Rat in seiner Mai-Sitzung. Geplanter Start des Projekts "Lichtkonzept Innenstadt" ist voraussichtlich ab 2027. Zukünftig ist eine digitale Karte geplant. Sie soll gut beleuchtete Wege in der Innenstadt sichtbar machen und die Orientierung verbessern. Zudem sollen die Ergebnisse des Lichtkonzepts in weitere Projekte des IEK einfließen. Dazu gehören das "Grün-blaue Innenstadtband", das "Marktkirchenumfeld", der "Viehofer Platz" und der "Kopstadtplatz".

Wie soll das Projekt finanziert werden?

Nach Fertigstellung des Lichtkonzeptes prüft die Stadt Essen passende Förderprogramme und weitere Finanzierungsmöglichkeiten. Die Kosten für die Erstellung des Rahmenkonzeptes liegen bei insgesamt 150.000 Euro. Davon sollen 105.000 Euro durch Fördermittel und 45.000 Euro durch städtische Eigenmittel finanziert werden. Die Haushaltsmittel sollen ab 2027 eingeplant werden.

Zum Hintergrund

Der Rat der Stadt Essen hat im Juli 2025 das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) "Zukunft.Essen.Innenstadt" beschlossen. Außerdem beauftragte der Rat die Stadtverwaltung, ein Leitprojekt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit sowie ein weiteres Leitprojekt zur Erweiterung der Arbeit mit Drogenabhängigen zu erarbeiten. Beide Projekte sollen in das IEK aufgenommen und den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Bezirksvertretung I wird dabei beteiligt. Mögliche Leitprojekte zur Erweiterung der Arbeit mit Drogenabhängigen befinden sich derzeit in der Abstimmung. Sie werden den politischen Gremien zu einem späteren Zeitpunkt zum Beschluss vorgelegt.

Weitere Informationen finden Interessierte im Vorgang 0346/2026/7 . Informationen zum Thema Innenstadtentwicklung gibt es auf www.essen.de/innenstadtentwicklung.

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