Isabella Hermann spricht in der VHS Essen über eine "Zukunft ohne Angst"

Am Sonntag, 28. Juni, 11 bis 13 Uhr, in der VHS Essen. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

22.06.2026

Die Apokalypse läuft in Dauerschleife. Fernsehen, Kino und soziale Medien liefern den gleichen Befund: Es geht zu Ende. Die Politikwissenschaftlerin Isabella Hermann sieht hier nicht das Ende, sondern eine Chance, Neues zu gestalten. Am Sonntag, 28. Juni, ist sie zu Gast in der Gesprächsreihe "Reden von morgen". Von 11 bis 13 Uhr spricht sie in der Volkshochschule (VHS) Essen am Burgplatz über Krisen, die positive Wege in die Zukunft eröffnet haben.

Isabella Hermann untersucht Anti-Dystopien: Erzählungen, die den Zusammenbruch alter Ordnungen zeigen und zugleich das, was daraus Neues entstehen kann. Die Menschen in diesen Geschichten handeln selbst, bauen Gemeinschaften auf, helfen einander. Für die Forscherin ist das ein politisches Werkzeug. Während die ständige Rede von Krisen oft zur Resignation führt, machen Anti-Dystopien praktische Möglichkeiten zum Handeln sichtbar. An Beispielen zeigt Hermann, dass Menschen an vielen Orten bereits anfangen, Verhältnisse zu verändern.

Als Wissenschaftlerin fragt sie, wie Science-Fiction gesellschaftliche Werte reflektiert und Zukunftsvorstellungen formt. Ihre Thesen hat sie zuletzt im Buch "Zukunft ohne Angst" gebündelt. Bei ihrer "Rede von morgen" geht es um die Frage, wie sich in dystopischen Zeiten aus fiktionalen Entwürfen reale Politik ableiten lässt. Moderiert wird die Veranstaltung von Nikolaos Georgakis, Programmbereichsleiter an der VHS.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte online unter www.vhs.link/hermann .

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