Thomas Kufen begrüßt internationale Gäste zum Auftakt der Manifesta 16 Ruhr in Essen

22.06.2026

Unter dem Titel "Das ist keine Kirche" wurde die Manifesta 16 Ruhr am 20. Juni am UNESCO-Welterbe Zollverein offiziell eröffnet. Auch Essen ist in diesem Sommer Manifesta-Stadt.

Bereits am 19. Juni begrüßte Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang, zahlreiche Gäste aus der internationalen Kunst- und Architekturwelt zum Empfang im Museum Folkwang – darunter Manifesta-Gründerin und -Leiterin Hedwig Fijen.

"Dass diese 'europäische nomadische Biennale' zu ihrem 30-jährigen Jubiläum bei uns im Ruhrgebiet Station macht, freut uns ganz besonders", betonte der Oberbürgermeister zu Beginn. "In Essen, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen werden zwölf leerstehende oder wenig genutzte Kirchengebäude der Nachkriegszeit in lebendige Zentren der Gemeinschaft verwandelt", so Thomas Kufen. Die Manifesta schlage somit eine Brücke zwischen Geschichte und Zukunft.

Die Tatsache, dass die Leitungen aller 21 Museen des Netzwerks der RuhrKunstMuseen an diesem Abend im Museum Folkwang anwesend seien, unterstreiche außerdem den gemeinsamen Geist, mit dem man Kunst im Ruhrgebiet fördere. Der besondere Dank des Stadtoberhaupts galt Hedwig Fijen und dem Organisationsteam der Manifesta sowie der RAG-Stiftung, vertreten durch Bärbel Bergerhoff-Wodopia, als eine der Hauptförderinnen.

Zum Hintergrund

Die Manifesta findet als europäische nomadische Biennale alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Europa statt. So war sie 2024 beispielsweise zu Gast in der Metropolregion Barcelona. In diesem Jahr macht sie zwischen dem 21. Juni und dem 4. Oktober Station in den Ruhrgebietsstädten Essen, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen.

Im Mittelpunkt der Manifesta 16 Ruhr stehen zwölf leerstehende Kirchengebäude. Diese werden zu offenen Orten für Kunst, Begegnung und gesellschaftlichen Dialog. Vor Ort entwickeln Bürger*innen, Künstler*innen und lokale Initiativen gemeinsam neue Ideen für diese besonderen Orte und ihre Quartiere.

In Essen werden drei Kirchen zu Schauplätzen internationaler Kunst: St. Gertrud (City Nord), die Markuskirche (Frohnhausen) und St. Marien (Katernberg). Speziell für diese Orte wurden Arbeiten, Installationen, Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen entwickelt, die aktuelle gesellschaftliche Fragen aufwerfen und dabei globale Perspektiven mit lokalen Erfahrungen verbinden.

Alle Bürger*innen sind eingeladen, die Ausstellungen zu besuchen, sich bei Projekten einzubringen und ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt zu allen Angeboten der Manifesta 16 Ruhr ist kostenlos.

Interessierte finden weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellungsorten, den teilnehmenden Künstler*innen sowie dem Veranstaltungsprogramm online unter www.manifesta16.org .

Herausgegeben von:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88-0 (ServiceCenter Essen)
E-Mail: presse@essen.de
URL: www.essen.de/presse

V.l.n.r.: Bärbel Bergerhoff-Wodopia (RAG-Stiftung), Hedwig Fijen (Gründerin und Leiterin Manifesta), Thomas Kufen (Oberbürgermeister Stadt Essen) und Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang) beim Empfang zum Start der Manifesta Ruhr 16 im Museum Folkwang
© 2026 Stadt Essen