Cyberangriffe auf Krankenhäuser, sabotierte Bahnstrecken, gezielte Desinformation in sozialen Netzwerken – hybride Bedrohungen sind längst nicht mehr nur ein abstraktes politisches Thema in Berlin oder Brüssel, sondern betreffen auch zunehmend Städte wie Essen. Wie sich EU, Staaten und Kommunen dagegen wappnen können, diskutieren Expertinnen*Experten aus Politik, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft am Montag, 20. Juli, bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion in den Räumen der Stiftung Mercator, Huyssenallee 40, 45128 Essen. Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem EUROPE DIRECT Essen der Stadt Essen ausgerichtet.
Hybride Bedrohungen im Fokus
Mehr als vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine setzt Russland Europa zunehmend durch hybride Kriegsführung unter Druck. Desinformationskampagnen, Hackerangriffe und Attacken auf kritische Infrastruktur wie Bahnverbindungen oder Unterseekabel sollen das Vertrauen in staatliche Institutionen untergraben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen. Die Veranstaltung beleuchtet, wie diese Bedrohungen erkannt werden können und welche Rolle EU, Bund, Länder und Kommunen bei der Stärkung gesellschaftlicher Resilienz spielen.
Die Sprecher*innen
Zu den Sprecherinnen*Sprechern zählen Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Annegret Bendiek von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sowie Susanne Klatt, Abteilungsleiterin für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement bei Berufsfeuerwehr Essen.
Ergänzt wird das Podium durch Oberst i.G. Sönke Marahrens vom Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und Milad Tabesch, Gründer der Initiative Ruhrpott für Europa. Die Moderation übernimmt Dr. Mario Baumann von der DGAP.
Programm und Anmeldung
Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr. Zu beginn gibt es Grußworte und einen Impulsvortrag von Minister Liminski. Ab 18:30 Uhr startet die Podiumsdiskussion mit anschließender Publikumsfragerunde. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zum Austausch.
Bei Interesse an einer Teilnahme können sich Interessierte unter https://t1p.de/Essen-Zeitenwende anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und mit Teilnahmebestätigung möglich.
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