Bau der Felshangsicherungsanlage am Hardenbergufer/Heskämpchen beschlossen

Entscheidung im Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz

08.09.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Sicherung des Felshangs: Die Böschung am Hardenbergufer wird nach dem Hangabrutsch von 2022 dauerhaft stabilisiert, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
  • Schutz vor Erosion: Eine neue Entwässerung und ein Steinschlagschutzzaun sollen verhindern, dass Regenwasser weiteren Boden abträgt und Gestein auf die Straße gelangt.
  • Bau ab Winter 2026/27: Die Arbeiten dauern voraussichtlich 8 bis 12 Wochen und können zeitweise zu Verkehrseinschränkungen führen.

Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verbraucherschutz (AUKV) hat in seiner heutigen Sitzung (08.09.) den Bau der Felshangsicherungsanlage "Hardenbergufer/Heskämpchen" in Essen-Werden beschlossen. Ziel ist es, die durch Erosion geschädigte Böschung dauerhaft zu sichern und die Verkehrssicherheit des darunter verlaufenden Hardenbergufers zu gewährleisten.

Auslöser war ein Hangabrutsch im November 2022. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schäden insbesondere durch konzentriert abfließendes Niederschlagswasser aus dem Bereich der Straße Heskämpchen entstanden sind. Das Wasser fließt bislang über eine natürliche Geländemulde durch die Böschung und verursacht dort Ausspülungen und fortschreitenden Bodenabtrag. Bei Starkregen besteht die Gefahr, dass Boden- und Gesteinsmaterial auf die Straße gelangt.

Dauerhafte Sicherung und neue Entwässerung

Insgesamt sind geotechnische Maßnahmen zur Stabilisierung der Böschung, zur kontrollierten Ableitung des Oberflächenwassers und zum Schutz vor weiterer Erosion sowie die Errichtung eines Steinschlagschutzzauns gegen herabfallendes Boden- und Gesteinsmaterial vorgesehen. Damit soll die Böschung gesichert und die Verkehrssicherheit auf der Straße Hardenbergufer erhöht werden.

Bauzeit von acht bis zwölf Wochen

Die Arbeiten sollen abschnittsweise vom Böschungskopf und vom Böschungsfuß aus erfolgen. Während der Bauzeit wird es deshalb abschnittsweise zu Einschränkungen des Verkehrs auf dem Hardenbergufer kommen. Die Bauzeit wird derzeit auf acht bis zwölf Wochen geschätzt. Die Umsetzung beziehungsweise der Schwerpunkt der Arbeiten ist, vorbehaltlich des Vergabeverfahrens, für ab Winter 2026 bis 2027 vorgesehen.

Als Sofortmaßnahme war nach dem Hangabrutsch bereits der Rinnstein im Einmündungsbereich der Forstmannstraße zur Straße Heskämpchen angehoben worden. Dadurch konnte der Zufluss von Oberflächenwasser in den Schadbereich reduziert werden. Der von der Sperrung betroffene Wegabschnitt des Baldeneysteigs wurde durch den Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) dauerhaft verlegt.

Weitere Informationen finden Interessierte in der Vorlage 1189/2026/6 .

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