Nachhaltigkeitsbörse: Projekte für mehr Nachhaltigkeit in Holsterhausen und Katernberg
Kenntnisnahme im Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz
08.09.2026
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Insgesamt zwölf Projekte erhalten insgesamt 30.000 Euro Förderung für ihre Projekte.
- Gefördert werden zum Beispiel Nachhaltigkeit, Begegnung und Zusammenhalt in Holsterhausen und Katernberg.
- Die Projekte werden bis Ende 2026 umgesetzt.
Der Verfügungsfonds "Nachhaltigkeitsbörse" unterstützt zwölf Projekte in Holsterhausen und Katernberg. Der Ausschuss für Umwelt, Klima- und Verbraucherschutz hat in seiner heutigen (08.09.) Sitzung die Auswahl der geförderten Projekte zur Kenntnis genommen. Insgesamt stehen dafür 30.000 Euro zur Verfügung.
Welche Projekte werden gefördert?
Insgesamt gingen 13 Anträge bei der Nachhaltigkeitsbörse ein. Nach einer formalen Vorprüfung bewertete eine Expertenjury die eingereichten Projekte. Auf dieser Grundlage traf die Grüne Hauptstadt Agentur die Förderentscheidungen.
Die zwölf ausgewählten Projekte setzen auf unterschiedliche Ansätze, um Nachhaltigkeit, Begegnung und das Miteinander in den Stadtteilen zu stärken. Dazu gehören unter anderem eine temporäre Spielstraße, Fahrradschraubkurse für Frauen und FLINTA*-Personen, ein Naturgarten mit Begegnungs- und Kreativangeboten sowie Projekte zur Begrünung von Baumscheiben.
Weitere geförderte Vorhaben sind unter anderem der "Kleine Tach am Bach", "Bass im Beet", der "Begegnungssommer in Katernberg" sowie ein Solar-Familienworkshop. Auch künstlerische und kreative Projekte wie die "Bank der Begegnungen" und ein Projekt zur Zukunft des Stadtteils Holsterhausen erhalten Unterstützung.
Was steckt hinter der Nachhaltigkeitsbörse?
Die Nachhaltigkeitsbörse ist Teil des Forschungsprojekts "Social Urban Emissions Trading Systems (SUETS): Stadtteile stärken, Klima schützen – gemeinsam Handeln in Essen)". Ziel des Projekts ist es, soziale und ökologische Ungleichheiten in Holsterhausen und Katernberg abzubauen und die nachhaltige Entwicklung in beiden Stadtteilen zu stärken.
Die Stadt Essen führt das Projekt gemeinsam mit der Hochschule RheinMain und dem Wuppertal Institut durch. Gefördert wird es durch die VolkswagenStiftung. Für die Nachhaltigkeitsbörse stellte die VolkswagenStiftung 20.000 Euro bereit. Weitere 10.000 Euro stammen aus Spendenmitteln der Nachhaltigkeitsstiftung der Sparkasse Essen.
Wann werden die Projekte umgesetzt?
Die zwölf geförderten Projekte werden bis Ende 2026 umgesetzt. Sie sollen nicht nur konkrete Verbesserungen vor Ort schaffen, sondern auch den Austausch und Wissenstransfer zwischen den beiden Stadtteilen fördern.
Weitere Informationen finden Interessierte im Vorgang 1281/2026/6 .
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Stadt Essen
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