Stadt Essen prüft Geländerhöhen an Straßenbrücken

14.09.2026

Die Stadt Essen prüft derzeit rund 40 Straßenbrücken und Überführungen. Dabei geht es um die Höhe der Geländer an gemeinsamen Geh- und Radwegen und damit um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden. Hintergrund sind aktuelle technische Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) und die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING), nach denen Geländer an Radwegen in der Regel bei Neubauten mindestens 1,30 Meter hoch sein sollen. Bei bestehenden Geländern werden 1,20 Meter als Maß genannt. Darüber wurde der Ausschuss für Verkehr und Mobilität in seiner Sitzung am Donnerstag, 10. September, informiert.

Auch auf der Konrad-Adenauer-Brücke hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) deshalb vor kurzem Bauzaunelemente am Geländer aufgestellt. Damit wird die erforderliche Geländerhöhe vorübergehend sichergestellt. Die Maßnahme wurde im Rahmen einer gemeinsamen Verkehrsschau von Straßen.NRW, der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei beschlossen.

Unterschiedliche Maßnahmen möglich

Auch an städtischen Brücken können Maßnahmen notwendig sein. Diese können entweder durch

  • einen Neubau eines höheren Geländers als langfristige Maßnahme,
  • eine dauerhafte Aufhöhung als mittelfristige Maßnahme,
  • eine vorrübergehende Aufhöhung als kurzfristige Maßnahme
  • oder das Stellen von Bauzäunen als Sofortmaßnahme

realisiert werden. Die Auswahl der Variante hängt dabei vom Gefährdungspotenzial ab.

Das Amt für Straßen und Verkehr prüft derzeit, an welchen der 40 Bauwerke kurzfristige Maßnahmen erforderlich sind. Bei Bedarf werden dazu auch Verkehrsschauen durchgeführt. Die Stadt Essen informiert über konkrete Maßnahmen, sobald die Prüfungen abgeschlossen sind.

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