Essen beteiligt sich an Projekt "#ZusammenInklusiv 2030 – Alltag Inklusion"
15.09.2026
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Die Stadt Essen beteiligt sich am Projekt "#ZusammenInklusiv 2030 – Alltag Inklusion" von Special Olympics Deutschland – sie wurde als eine von sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt.
- Ziel ist es, die Teilhabe von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu verbessern, inklusive Strukturen auszubauen und das lokale Sport- und Vereinsleben zu stärken.
- In Essen konzentriert sich das Projekt auf die Sportart Schwimmen. Bestehende inklusive Angebote sollen weiterentwickelt werden; geplant sind unter anderem Fortbildungen für Trainer*innen sowie ein Aktionstag.
Der Ausschuss für die Sport- und Bäderbetriebe Essen hat in seiner heutigen Sitzung (15.09.) zur Kenntnis genommen, dass sich die Stadt Essen am Projekt "#ZusammenInklusiv 2030 – Alltag Inklusion (All In)" von Special Olympics Deutschland beteiligen wird. Essen wurde als eine von sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Teilnahme eingeladen. In der Stadt entsteht ein "Inklusionszirkel" aus Kooperationspartnerinnen*Kooperationspartnern, an dem das Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Essen, die Sport- und Bäderbetriebe Essen, der Essener Sportbund e. V. sowie die DJK Franz-Sales-Haus e. V. beteiligt sind.
Was ist das Ziel des Projekts?
Ziel des Projekts ist es, die Teilhabe von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung nachhaltig zu stärken und inklusive Strukturen insbesondere im Sport weiter auszubauen. Durch die Teilnahme sollen außerdem das soziale Miteinander von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung gefördert und das lokale Sport- und Vereinsleben gestärkt werden.
Das Projekt läuft bis Juni 2027 und wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Für die Durchführung stellt Special Olympics Deutschland der Stadt finanzielle Mittel zur Verfügung.
Wie wird das Projekt in Essen umgesetzt?
In Essen liegt der Schwerpunkt auf der Sportart Schwimmen. Hier bestehen bereits inklusive Strukturen, die im Rahmen des Projekts weiterentwickelt werden sollen. Gleichzeitig besteht insbesondere für Kinder mit Behinderung ein hoher Bedarf an inklusiven Schwimmunterrichtsangeboten. Geplant sind unter anderem Fortbildungen für Trainer*innen, Übungsleiter*innen und Mitarbeitende aus Behindertenhilfe und Sport sowie ein Aktionstag zur stärkeren Sichtbarkeit der Zielgruppe und der Sportangebote.
Weitere Informationen finden Interessierte in der Vorlage 0511/2026/5 .
Herausgegeben von:
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