Hof- und Fassadenprogramm: Änderung der Förderrichtlinie empfohlen

Hof- und Fassadenprogramm: Änderung der Förderrichtlinie empfohlen

03.04.2025

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, -planung und Bauen hat in seiner heutigen (03.04.) Sitzung eine Anpassung der Richtline für das Hof- und Fassadenprogramm empfohlen. Der Fördersatz soll demnach angehoben werden. Auch aufwendige Anlagen oder ökologisch geringfügige Verbesserungen sollen künftig gefördert werden.

Die letzte Richtlinienänderung des Hof- und Fassadenprogramms erfolgte 2015. Seither sind die Kosten für Fassadensanierungen und Innenhofbegrünungen durch verschiedene Faktoren deutlich gestiegen. Mit der Erhöhung der Fördersätze um fünf, bzw. zehn Euro je Quadratmeter wird ein Anreiz geschaffen, trotz gestiegener Kosten in die Gebäudefassaden zu investieren und so das Erscheinungsbild der Stadt zu verbessern.

Die Anpassung der Richtlinie beinhaltet weitere Punkte. So sollen künftig beispielsweise auch aufwendige Anlagen oder ökologisch geringfügige Verbesserungen gefördert werden. Dies beinhaltet beispielsweise Herrichtungen von Grünflächen auf zuvor versiegelten Flächen oder kleinere Innenhofbegrünungen oder Entsiegelungen. Diese Maßnahmen sollen positive Effekte auf das (Mikro-)Klima erzielen und einen Beitrag zur Klimaanpassung erzielen.

Der Rat der Stadt wird voraussichtlich am 9. April hierüber entscheiden.

Weitere Informationen finden Interessierte in der Vorlage 0251/2025/7 sowie unter www.essen.de/fassadenprogramm.

Zum Hintergrund

Die Stadt Essen hat die Möglichkeit, in Städtebaufördergebieten Eigentümerinnen*Eigentümern bei Maßnahmen an ihren Gebäuden und Höfen finanziell zu unterstützen. Das Hof- und Fassadenprogramm wird seit 2003 in den Stadterneuerungsgebieten der Stadt Essen angeboten und von den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern rege angenommen. Rund 1.500 Hausfassaden wurden seitdem aufgewertet und tragen zum besseren Erscheinungsbild der Stadtteile bei.

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