Mädchengymnasium in Essen-Borbeck soll ab dem Schuljahr 2026/27 auch Jungen aufnehmen

04.04.2025

Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen in der Stadt Essen hat der Fachbereich Schule gemeinsam mit der schulfachlichen Aufsicht für die Gymnasien der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Mädchengymnasium Borbeck an der Fürstäbtissinstraße festgelegt, dass das Gymnasium ab dem Schuljahr 2026/27 in die Koedukation, also gemeinsamer Unterricht von Mädchen und Jungen, übergehen soll. Die Schule konnte in den letzten Jahren ihr dreizügiges Potential nicht vollständig ausschöpfen. Daher wird diese Maßnahme mit Blick auf den großen Schulplatzbedarf in der Sekundarstufe I erforderlich. Bis Mitte der 2030er-Jahre liegen die Schülerzahlen in Essen deutlich über dem vorhandenen Angebot.

Das bisherige Mädchengymnasium ist als "MINT-freundlichen Schule" zertifiziert und zeichnet sich neben dem naturwissenschaftlichen Engagement vor allem durch einen künstlerisch-musischen Schwerpunkt aus, der weiter geschärft und ausgebaut werden soll. Ein umfangreiches Sprachenangebot sowie attraktive AGs im Nachmittagsbereich runden das Schulprofil ab. Eine Ausweitung der individuellen Förderung auf die Bedürfnisse von Jungen und Mädchen steht im Fokus der Neukonzeption.

In der letzten Woche wurde die Schulgemeinde über die Veränderung informiert. Die Schule will sich nun konzeptionell auf die Aufnahme von Schülerinnen*Schülern vorbereiten und sammelt bereits Ideen für einen neuen Schulnamen. Im nächsten Anmeldeverfahren, das Anfang 2026 stattfinden wird, wird die Schule zum ersten Mal Anmeldungen von Jungen für die 5. Klassen zum August 2026 entgegennehmen. Die bereits bestehenden Klassen bleiben von dieser Veränderung unberührt.

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