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| | | | Willkommen zur neuen Ausgabe der EUROPE DIRECT.News! Das neue Jahr 2026 ist bereits einige Wochen alt – dennoch möchten wir Ihnen für die kommenden Monate alles Gute wünschen! Der Jahresbeginn hat einige Neuerungen mit sich gebracht: Bulgarien ist der Währungsunion zum 1. Januar 2026 als 21. EU-Mitgliedsstaat beigetreten. Mit der Übernahme des Ratsvorsitzes der EU zum Jahresbeginn prägt Zypern für sechs Monate die Agenda des Rates – unter dem Motto „Eine autonome Union. Offen für die Welt“. Und seit Mitte Januar zeigen die diesjährigen Kulturhauptstädte Europas 2026, Oulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei, wie vielfältig Kultur in Europa erlebt werden kann. Für uns als EUROPE DIRECT Essen startete das neue Jahr mit dem guten Gefühl, unsere Arbeit auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen zu können: Die EU-Kommission hat der Fortführung unseres Informations- und Aktionszentrums bis mindestens Ende 2030 zugestimmt. Über all dies berichten wir in unserer neuen Ausgabe der EUROPE DIRECT.News. Darüber hinaus blicken wir auf vergangene Veranstaltungen des EUROPE DIRECT Essen zurück, kündigen kommende Events an und greifen Wissenswertes aus dem EU-Geschehen auf. Dazu gehören ein Konsultationsverfahren zur Stärkung der Position von Frauen in der Forschung, Innovation und in Start-up-Unternehmen sowie unsere neue Rubrik „Die EU im Unterricht“, in der wir künftig Lehrkräfte und im Bildungsbereich Tätige über EU-Bildungsangebote für Schüler*innen informieren. Weitere EU-Meldungen aus Brüssel und Straßburg finden Sie laufend auf der Website der deutschen Vertretung der EU-Kommission sowie auf der Website des deutschen Verbindungsbüros des EU-Parlaments. Informationen zu EU-bezogenen Themen in Essen finden Sie auf unserer Website europa.essen.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook. Sie haben Fragen zu unserem Newsletter oder möchten uns Ihr Feedback oder Ihre Anregungen mitteilen? Dann schreiben Sie uns gerne an europedirect@essen.de. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! | | | |
| | | | ©Europäische Union, 2026 | Zum 1. Januar 2026 hat Zypern den Vorsitz im Rat der EU übernommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltlage steht die sechsmonatige Präsidentschaft unter dem Motto „Eine autonome Union". Offen für die Welt“. Dieses Leitbild prägt die Agenda Zyperns – von der Sicherheits- und Verteidigungspolitik über die Gestaltung des langfristigen EU-Haushalts bis hin zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts innerhalb der Union. Mehr Informationen finden Sie auf der Website der zyprischen Ratspräsidentschaft. | | | |
| | | | ©Europäische Union, 2026 | Zum 1. Januar 2026 hat Bulgarien den Euro als offizielle Währung eingeführt und ist damit der 21. EU-Mitgliedsstaat, der die gemeinsame europäische Währung nutzt. Voraussetzung für den Beitritt zur Währungsunion war die Erfüllung der wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen, der sogenannten Maastricht-Kriterien. Mit der Einführung des Euro hat Bulgarien seine Integration in die europäische Wirtschafts- und Währungsunion weiter gefestigt. | | | |
| | | | ©Iurii Buriak, Getty Images via Canva (Bild oben) & Michal Robak, Pexels via Canva (Bild unten) | Kultur kann in Europa auf vielfältige Weise erlebt werden – das zeigen die diesjährigen europäischen Kulturhauptstädte Oulu in Finnland und Trenčín in der Slowakei. In Oulu, einer Stadt nahe dem Polarkreis, steht das Kulturhauptstadtjahr unter dem Motto „Kultureller Klimawandel“. Kunst, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Fragen werden hier auf experimentelle Weise verbunden – von Festivals auf zugefrorenem Wasser bis hin zu ungewöhnlichen Musikformaten. Im slowakischen Trenčín setzt man auf das historische Erbe der Stadt. Unter dem Leitgedanken „Neugier“ werden Burgen, Plätze und Straßen zu lebendigen Kulturorten, die Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft schlagen. | | | |
| | | | ©Jakub Cieplik, Stadt Essen | Die EU-Kommission hat die weitere Förderung des EUROPE DIRECT Essen bestätigt. Damit bleibt Essen bis mindestens Ende 2030 Teil des EUROPE-DIRECT-Netzwerks, das europaweit mehr als 400 Zentren umfasst – 48 davon in Deutschland, acht in Nordrhein-Westfalen. Seit 2013 ist das EUROPE DIRECT Essen fester Bestandteil dieses Netzwerks, nun setzen wir unsere Arbeit mit neuem Rückenwind fort. Auch in den kommenden Jahren verfolgen wir unseren Anspruch, Europa verständlich, greifbar und erlebbar zu machen. Die Grundlage hierfür bilden die im Arbeitsprogramm 2026 der EU-Kommission formulierten Prioritäten, insbesondere das Ziel der Stärkung der Demokratie und der europäischen Werte, zu dem wir mit unserer Arbeit weiterhin aktiv beitragen möchten. Als Schnittstelle zwischen der EU und den Bürger*innen vor Ort informieren wir über europäische Themen, beantworten Fragen zu EU-Angelegenheiten und fördern den europäischen Dialog auf lokaler Ebene. Die EU-Kommission unterstützt diese Arbeit jährlich mit 44.000 Euro. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf unserem vielseitigen Veranstaltungsangebot – von Podiumsdiskussionen mit Expert*innen über Poetry Slams, Lesungen, Europaquiz und Ausstellungen bis hin zu digitalen Formaten, das durch unser Engagement in der schulischen Bildungsarbeit ergänzt wird. Wir unterstützen Schulen mit Unterrichtsmaterialien, Workshops, Planspielen und Fortbildungen für Lehrkräfte. Darüber hinaus steht Ihnen unser Besucherzentrum im Haus der Technik (Hollestr. 1g, Osteingang) für Information und Austausch offen. Die neuen Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr. Abseits jener Öffnungszeiten erreichen Sie uns per Mail an europedirect@essen.de oder telefonisch unter 0201 88-88753. Wir freuen uns darauf, den europäischen Dialog in Essen in den kommenden Jahren gemeinsam mit Ihnen fortzuführen! Auf dem Bild sehen Sie unser Team (v.l.n.r.): Nils Ole Haar (Leiter des Büros für Europaangelegenheiten, Internationales und Nachhaltige Entwicklung sowie Europabeauftragter der Stadt Essen), Ann-Kristin Grobe, Lena Borgstedt (Leiterin des EUROPE DIRECT Essen) und Lennart Balke. | | | |
| | | | ©Anke Wekerle | Das EU-Förderprogramm Erasmus+ verbinden viele mit Auslandssemestern während des Studiums. Dass es jedoch auch Lehrkräften, Ausbildern*Ausbilderinnen, pädagogischem Fachpersonal sowie Mitarbeitern*Mitarbeiterinnen in Bildungseinrichtungen zahlreiche Möglichkeiten bietet, Europa aktiv zu erleben, vermittelte eine Online-Informationsveranstaltung der EUROPE-DIRECT-Zentren in NRW am 21. Januar 2026. Anke Wekerle, Programmkoordinatorin beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und zuständig für die finanzielle und vertragliche Programmverwaltung von Erasmus+, stellte die Fördermöglichkeiten vor – von Fortbildungen im europäischen Ausland über Austauschaufenthalte bis hin zu transnationalen Projekten. So eröffnet Erasmus+ Bildungspersonal vielfältige Chancen, die eigene Arbeit zu bereichern. | | | |
| | | | © Ann-Kristin Grobe, Stadt Essen | Am 22. Januar 2026 jährte sich die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zum 63. Mal – ein historischer Meilenstein, der die deutsch-französische Freundschaft begründete und die europäische Zusammenarbeit festigte. Das EUROPE DIRECT Essen feierte diesen Jahrestag gemeinsam mit dem EUROPE DIRECT Isère/Savoie in Essens Partnerstadt Grenoble mit einem bilingualen Online-Quiz. Zu Beginn gab Florian Staudt vom Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der EU-Kommission einen kurzen Überblick über die Bedeutung des Vertrags und die seit 1979 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Essen und Grenoble, die zahlreiche Begegnungen auf der Bürger*innen-, Bildungs- und Kulturebene ermöglicht hat. Beim Quiz testeten die Teilnehmer*innen schließlich ihr Wissen über die deutsch-französische Freundschaft. Ein Sieger aus Frankreich und eine Siegerin aus Deutschland konnten sich über den Gewinn eines Interrail-Tickets freuen. Das Quiz zeigte eindrucksvoll, dass der Élysée-Vertrag auch heute noch Menschen verbindet und wie lebendig die deutsch-französische Freundschaft ist. | | | |
| | | | ©Junior Kingsley, NRW debattiert Europa | Am 29. Januar 2026 fand am Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen die 11. Auflage von „NRW debattiert Europa“ statt. Der hochschulübergreifende Debattierwettbewerb bringt seit 2014 Studierende aus NRW und den Niederlanden zusammen. Diesmal nahmen acht Universitäten teil: Duisburg-Essen, Bielefeld, Düsseldorf, Köln, Münster, Wuppertal sowie die niederländischen Unis Maas-tricht und Nijmegen. Nils Ole Haar, Europabeauftragter der Stadt Essen, wirkte als Jurymitglied mit. Debattiert wurde über aktuelle Europathemen wie Internetanonymität, EU-Digitalabgaben und die Zukunft des Schengen-Abkommens. Die Universität Duisburg-Essen gewann das deutschsprachige Finale, die Radboud University Nijmegen siegte in der englischen Debatte. | | | |
| | | | © Björn Reichel, EUROPE DIRECT Leipzig | Egal ob mieten, kaufen oder bauen – bezahlbarer Wohnraum wird in Europa immer knapper: 2023 gaben 8,8 Prozent der EU-Bürger*innen mindestens 40 Prozent ihres Einkommens für Wohnkosten aus, in Deutschland sogar 13 Prozent. Wie kann die EU dieser Entwicklung entgegenwirken? Stefan Moser von der Taskforce Housing der EU-Kommission beleuchtet in einer kostenlosen Online-Veranstaltung (via Zoom) am Dienstag, 17. März 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr notwendige Veränderungen und mögliche Lösungswege, die EU-Bürger*innen entlasten sollen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und für Fragen. Eine Anmeldung per E-Mail an ed@europa-haus-leipzig.de ist erforderlich. | | | |
| | | | ©Helen Mildenberger, Stadt Essen | Sich mit anderen jungen EU-Interessierten vernetzen und Einblicke in berufliche Wege innerhalb der EU erhalten – diese Möglichkeit bietet unser Europa-Netzwerktreffen für junge Menschen am Donnerstag, den 9. April 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr. Die Veranstaltung findet in unseren Räumlichkeiten im Haus der Technik, Hollestraße 1g (Osteingang), 1. Etage, 45127 Essen, statt. Die Teilnehmer*innen erhalten aktuelle Informationen aus dem EUROPE DIRECT Essen und bekommen praxisnahe Einblicke in Karrierechancen bei der EU durch den EU Careers Ambassador Tom Steckelbruck. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Treffen richtet sich an junge Menschen ab 16 Jahren, (ehrenamtliche) Mitarbeiter*innen von Jugendvereinen und -verbänden sowie Fachkräfte aus der Jugendhilfe und Jugendarbeit. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail an europedirect@essen.de. | | | |
| | | | ©Ann-Kristin Grobe, Stadt Essen | Im Mai 2025 startete die EU-Kommission die Initiative „Choose Europe for Science“, um den Europäischen Forschungsraum (EFR) weiter zu stärken. Ein zentrales Anliegen des EFR ist die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation. Vor diesem Hintergrund erarbeitet die EU-Kommission derzeit einen Aktionsplan für Frauen in der Forschung, Innovation und in Start-up-Unternehmen. Ziel ist es, den EFR bis 2030 zum weltweit attraktivsten Standort für in diesen Bereichen tätige Frauen zu machen und so die Wettbewerbsfähigkeit der EU nachhaltig zu stärken. Für die Erarbeitung des Aktionsplans ruft die EU-Kommission die EU-Bürger*innen dazu auf, sich bis zum 23. Februar 2026 mit ihrer Meinung zu bestehenden Handlungsbedarfen und möglichen Initiativen einzubringen. Im Portal „Ihre Meinung zählt“ können Sie sich an der Konsultation beteiligen. | | | |
| | | | ©Université du Luxembourg, 2026 | Wie wirken sich politische Entscheidungen zur Migration konkret auf Menschen aus und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus? Das Planspiel „Destination Europe“ macht diese Auswirkungen erfahrbar und bietet einen interaktiven Zugang zu aktuellen Migrationsdebatten. Die Teilnehmer*innen übernehmen unterschiedliche Rollen, setzen sich so mit verschiedenen Perspektiven auseinander und diskutieren Lösungsansätze. Das Planspiel fördert kritisches Denken, ein vertieftes Verständnis für europäische Zusammenhänge und verbindet die europäische Ebene mit kommunalen Herausforderungen vor Ort. Es eignet sich für Gruppen von vier bis sechs Personen ab 16 Jahren und ist für die Schule, Jugendarbeit und Bildungsprojekte konzipiert. Lehrkräfte und Jugendgruppen können „Destination Europe“ kostenlos (solange der Vorrat reicht) in unserem Besucherzentrum abholen oder ausleihen. Wenn Sie als Lehrkraft regelmäßig über EU-Angebote und -Materialien für den Unterricht informiert werden möchten, melden Sie sich gerne per E-Mail an europedirect@essen.de für unseren speziell zugeschnittenen Schul-Newsletter an. | | | | | | |