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| | | | Willkommen zur neuen Ausgabe der EUROPE DIRECT.News! In dieser Ausgabe zeigen wir, wie die EU das Leben in Essen beeinflusst: Viele Projekte werden durch EU-Fördermittel ermöglicht – oft unbemerkt, aber mit spürbarem Einfluss auf die Lebensqualität, Infrastruktur und Stadtentwicklung. So berichten wir über die Neugestaltung des Eltingplatzes im Nordviertel sowie über den EU-geförderten Bau des FutureWaterCampus an der Universität Duisburg-Essen, der den Wissenschaftsstandort Essen nachhaltig stärkt. Darüber hinaus blicken wir auf vergangene Veranstaltungen des EUROPE DIRECT Essen zurück, geben einen Ausblick auf kommende Termine und informieren über eine aktuelle Ausschreibung des EU-Förderprogramms Creative Europe für europäische Kulturprojekte. Weitere EU-Meldungen aus Brüssel und Straßburg finden Sie laufend auf der Website der deutschen Vertretung der EU-Kommission sowie auf der Website des deutschen Verbindungsbüros des EU-Parlaments. Informationen zu EU-bezogenen Themen in Essen finden Sie auf unserer Website europa.essen.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook. Sie haben Fragen zu unserem Newsletter oder möchten uns Ihr Feedback oder Ihre Anregungen mitteilen? Dann schreiben Sie uns gerne an europedirect@essen.de. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! | | | |
| | | | ©Stadt Essen | Im Essener Nordviertel wird der Eltingplatz derzeit umfassend neugestaltet. Dank EU-Fördermitteln sowie Unterstützung vom Bund und Land NRW wird der Platz seit März 2026 grundlegend erneuert. Vorgesehen sind neue Pflasterflächen für die Fahrbahnen und Parkbereiche, moderne Beleuchtung, eine verbesserte Straßenentwässerung sowie zusätzliche Grünflächen und Aufenthaltsbereiche. Ziel ist es, den Eltingplatz als grünes Herz des Quartiers zu stärken und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.essen.de/eltingplatz. | | | |
| | | | ©Pascal Brenzel | Die EU unterstützt den Bau des FutureWaterCampus an der Universität Duisburg-Essen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt wird das Projekt mit 11,5 Millionen Euro gefördert, die gemeinsam vom Land Nordrhein-Westfalen, dem EFRE sowie Eigenmitteln der Universität getragen werden. Der FutureWaterCampus entsteht am Standort Essen und soll ein neues Zentrum für inter- und transdisziplinäre Wasserforschung bilden. Ziel ist es, Wissenschaftler*innen aus Natur-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Praxispartner*innen zusammenzubringen, um Lösungen für zentrale Herausforderungen im Umgang mit der Ressource Wasser zu entwickeln. Die neue Infrastruktur soll zudem den Transfer von Forschungsergebnissen in die praktische Anwendung stärken und die internationale Spitzenforschung im Bereich Wasserwissenschaften weiter ausbauen. Weitere Informationen zum FutureWaterCampus erhalten Sie unter www.uni-due.de/zwu/futurewatercampus . | | | |
| | | | ©Yannik Brand, Stadt Essen | Das Planspiel „SOS Europa“ behandelt die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten. In einer politischen Debatte wird ein Sondergipfel des Rates der EU simuliert, in dessen Mittelpunkt die zukünftige Gesetzgebung in diesem Bereich steht. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen hat das EUROPE DIRECT Essen „SOS Europa“ am 27. März 2026 mit einer Gruppe des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums Bochum im Ratssaal der Stadt Essen durchgeführt. Das Planspiel zeigte anschaulich, wie Entscheidungen auf der EU-Ebene getroffen werden und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Zudem erhielten die Schüler*innen die Möglichkeit, in die Rolle von Politikern*Politikerinnen zu schlüpfen und Kompromisse in politischen Entscheidungsprozessen zu erarbeiten. | | | |
| | | | ©Ann-Kristin Grobe, Stadt Essen | Wie gelingt der Einstieg in eine Karriere bei der EU? Mit dieser Frage beschäftigten sich zahlreiche Teilnehmer*innen beim Netzwerktreffen des EUROPE DIRECT Essen am 9. April 2026 in der Weststadthalle. Tom Steckelbruck, EU Careers Ambassador, gab dabei Einblicke in Praktika und Traineeships bei den EU-Institutionen und vermittelte praxisnahe Tipps zu Bewerbungsverfahren und Auswahlprozessen. Im Anschluss nutzten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. | | | |
| | | | ©Felix Wanz, Stadt Essen | Am 15. April 2026 begleitet das EUROPE DIRECT Essen das Team des Bürgermobils der Stadt Essen von 08:00 bis 13:00 Uhr auf den Rüttenscheider Markt. Das Bürgermobil ist ein mobiles Beratungsangebot der Essener Stadtverwaltung, das regelmäßig im Stadtgebiet unterwegs ist. Es informiert Bürger*innen über städtische Dienstleistungen, nimmt Anliegen und Beschwerden entgegen und stellt Informationsmaterial bereit. Ergänzend dazu informiert das EUROPE DIRECT Essen über die EU und lädt zum Gespräch über aktuelle EU-Themen ein. Besucher*innen haben zudem die Möglichkeit, bei einem EU-Glücksradquiz das eigene Wissen zu testen und Goodie Bags zu gewinnen. | | | |
| | | | ©Goodboy Picture Company, Getty Images Signature via Canva | Die EUROPE DIRECT-Zentren in NRW laden am 16. April 2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr gemeinsam mit der Kontaktstelle CERV Deutschland zu einer kostenlosen Online-Informationsveranstaltung zum EU-Förderprogramm „Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte“ (Citizens, Equality, Rights and Values – CERV) ein. Die Teilnehmer*innen erhalten praxisnahe Einblicke in die Förderschwerpunkte der Antragsrunde 2026, mit besonderem Fokus auf den Förderaufruf „Städtepartnerschaften / Kommunale Begegnungen“ . Darüber hinaus werden grundlegende Informationen zum Antragsverfahren vermittelt. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter*innen kommunaler Verwaltungen, an internationale Partnerschaftsvereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie an zivilgesellschaftliche Organisationen mit europäischem Bezug. Eine Anmeldung ist unter diesem Link möglich. Der Zugangslink zur Veranstaltung wird nach der Registrierung per E-Mail versendet. | | | |
| | | | ©Lena Borgstedt, Stadt Essen | Wie funktioniert die EU und warum betrifft sie uns alle? Antworten auf diese Fragen bietet die Wanderausstellung „EU on Tour – Die EU auf einen Blick“, die aktuell in Essen gastiert. Die Ausstellung vermittelt anschaulich die Grundlagen der EU, stellt ihre Institutionen vor und greift aktuelle Themen sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger*innen auf. Auf sechs Roll-Ups erfahren Besucher*innen unter anderem, warum es die EU gibt, welche Aufgaben sie übernimmt und wie sich Menschen aktiv einbringen können. Die Ausstellung ist in Essen an zwei Orten zu sehen: vom 13. April bis 3. Mai 2026 in der Stadtbibliothek Essen (Hollestr. 3) und vom 4. Mai bis 21. Mai 2026 im hinteren Rathausfoyer – jeweils zu den regulären Öffnungszeiten. Der Besuch ist kostenlos. Weitere Informationen zur Wanderausstellung erhalten Sie unter www.eu-on-tour.eu . | | | |
| | | | ©Mazirama von Getty Images via canva.com | Die Stadt Essen setzt auch 2026 ihre EU-Seminarreihe fort und bietet erneut praxisnahe Fortbildungen zur EU und zu EU-Förderprogrammen an. Die Veranstaltungen finden in Präsenz im Studieninstitut der Stadt Essen statt und verbinden fachlichen Input mit Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten. Seit 2009 unterstützt die Seminarreihe dabei, europäische Strukturen besser zu verstehen und Fördermöglichkeiten gezielt zu nutzen. Das Programm wurde für 2026 auf Grundlage von Erfahrungen und Teilnehmer*innen-Feedback aktualisiert. Das Angebot richtet sich bundesweit an Mitarbeiter*innen aus Verwaltungen, Vertreter*innen aus öffentlichen Einrichtungen und Vereinen, (potenzielle) Projektträger*innen sowie interessierte Bürger*innen – sowohl Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene. Die Termine im Überblick: Weitere Informationen erhalten Sie unter www.essen.de/eu-seminare. | | | |
| | | | ©Europäische Kommission | Die neue Ausschreibung des EU-Förderprogramms Creative Europe für Europäische Kooperationsprojekte im Kulturbereich 2026 ist eröffnet. Gefördert werden Projekte, die Künstler*innen und Akteure*Akteurinnen aus unterschiedlichen Kultur- und Kreativbereichen zusammenbringen und die die europäische Zusammenarbeit im Kulturbereich stärken. Ziel der Förderung ist es, die grenzüberschreitende Entwicklung und Verbreitung künstlerischer Inhalte zu unterstützen sowie neue und innovative Praktiken zu entwickeln, zu erproben und zu verbreiten. Die Förderung richtet sich an alle Kultur- und Kreativsektoren, mit Ausnahme rein audiovisueller Projekte oder Konsortien ausschließlich aus dem Audiovisionsbereich. Für die Ausschreibung steht ein Budget von rund 60 Millionen Euro zur Verfügung. Erwartet wird die Förderung von etwa 150 Projekten. Bewerbungsschluss ist der 5. Mai 2026. Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link . | | | | | | |