Schulsozialarbeit im Fachbereich Schule

Seit 1969 gibt es in Nordrhein-Westfalen Schulsozialarbeit.

Auch in Essen sind an vielen Grund- und weiterführenden Schulen Schulsozialarbeiter*innen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie im Landesdienst tätig. Sie sind Ansprechpersonen für Schüler*innen bei Anliegen allgemeiner Art, die nicht direkt mit dem Unterricht zu tun haben.

Schulsozialarbeit versteht sich hierbei als Unterstützungsangebot mit einem eigenen pädagogischen Profil, das die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer ergänzt. Im Vordergrund stehen dabei die Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern, dem Lehrpersonal und anderen pädagogischen Akteuren sowie der Elternschaft in schulischen und außerschulischen Belangen. Gruppenangebote vor allem zum Sozialen Lernen bilden einen zusätzlichen Schwerpunkt der Arbeit. Die dritte Säule der Schulsozialarbeit stellt die Netzwerkarbeit im Sozialraum dar.

Arbeitsschwerpunkte der Schulsozialarbeit in Essen sind:

  • Psychosoziale Beratung und Begleitung der Schüler*innen
  • Förderung von sozialen Kompetenzen
  • Anbindung von Schüler*innen an die lokalen Hilfenetzwerke

Sozialpädagogische Fachkräfte, die kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, können beratend und unterstützend dazu beitragen, die individuellen Talente und Fähigkeiten, Kompetenzen und Zukunftsperspektiven aller Schüler*innen zu fördern.

Um die Unterstützung für Schüler*innen fortzuführen, hat das Ministerium für Schule und Bildung die Landesförderung für Schulsozialarbeit bis zum Jahr 2025 beschlossen. Der Fachbereich Schule übernimmt dabei die Projektverantwortung und sichert die Finanzierung von 49 Stellen für Schulsozialarbeit an Essener Schulen. Davon sind 16 Stellen in kommunaler Trägerschaft beim Fachbereich Schule angesiedelt.

Derzeit ist die kommunal getragene Schulsozialarbeit an folgenden Standorten eingesetzt:

Grundschulen:

  • Berliner Schule, Essen-Frohnhausen:
    Frau Löbbert, +49 160 90 99 89 17
  • Dürerschule, Essen-Borbeck:
    Frau Schultze, +49 170 5598114
  • Hövelschule, Essen-Altenessen:
    Frau Wassermann: +49 160 94 86 36 28
  • Hüttmannschule, Essen-Altendorf:
    Frau Klingbeil, +49 201 86 29 523
  • Münsterschule, Essen-Innenstadt:
    Frau Akkoc, +49 160 93 11 12 68
  • Neuessener Schule, Essen-Altenessen:
    Frau Specht, +49 160 91 32 83 05
  • Schule am Wasserturm, Essen-Huttrop:
    Herr Ihlau, +49 175 32 59 811

Förderschulen:

  • Comenius-Schule, Essen-Burgaltendorf:
    Frau Kinder, +49 170 653 52 00
  • Pestalozzischule, Essen-Huttrop:
    Herr Lomberg, +49 170 589 78 56

Realschulen:

  • Bertha-von-Suttner-Realschule, Essen-Rüttenscheid:
    Frau Wiezcorek, +49 151 54 62 62 86
  • Theodor-Goldschmidt-Realschule, Essen-Ostviertel:
    Frau Imak, +49 160 90 99 88 82

Gymnasien:

  • Alfred-Krupp-Schule, Essen-Frohnhausen:
    Herr Kaluza, +49 160 964 824 27

Gesamtschulen:

  • Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Essen-Schonnebeck:
    Herr Blinkert, +49 201 88 78 044
  • Erich-Kästner-Gesamtschule, Essen-Steele:
    Herr Engel (Standort Pinxtenweg), +49 151 54 62 19 04
    Frau Pertzsch (Standort Bremberg), +49 171 297 96 11

Berufskollegs:

  • Berufskolleg im Bildungspark (Standort Gärtnerstraße), Essen-Südviertel:
    Frau Röttges, +49 201 88 40659
  • Berufskolleg Ost, Essen-Huttrop:
    Herr Oppenberg, +49 171 76 54 910

Essener Schulsozialarbeit beim Bundeskongress 2026 in Hildesheim

Am 05. und 06. März 2026 fand in Hildesheim der Bundeskongress Schulsozialarbeit statt. Der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit bringt mit diesem Format regelmäßig bundesweit Fachpraxis, Wissenschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Feld zu diskutieren.

Der Fachbereich Schule und das Jugendamt der Stadt Essen präsentierten dort im Rahmen der Postersession einen Beitrag zur Bedeutung von Mediatisierung in der Schulsozialarbeit. Ausgerichtet wurde die Session von Prof. Dr. Thomas Pudelko (HSAP Berlin).

Der Beitrag von Katharina Grunick (Jugendamt, Jugendhilfeplanung) und Philipp Puschmann (Fachbereich Schule, Schulentwicklung) zeigt:

Mediatisierung prägt die Lebenswelt junger Menschen – und damit auch die Rahmenbedingungen pädagogischen Handelns. Die Befunde machen deutlich, dass die untrennbare Verbindung von digitaler und analoger Wirklichkeit Fachkräfte der Schulsozialarbeit herausfordert, junge Menschen zu begleiten, zu orientieren und zu schützen – auch ohne selbst Expert*innen für jede Plattform oder App sein zu müssen.

Ein Quellenverzeichnis zum Poster finden Sie hier (pdf, 60 kB) ReadSpeaker.

Fachbereich Schule

Schulsozialarbeit

Koordination Schulsozialarbeit
Frau Maun
Telefon: +49 201 88 40 418

Herr Arslan
Telefon: +49 201 88 40 410

Frau Szabo
Telefon: +49 201 88 40 424

Jugendhilfe / Schule
Herr Puschmann
Telefon: +49 201 88 40 417

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