Ab dem morgigen Dienstag, 1. April, wird das Förderprogramm für energetische Gebäudesanierung der Stadt Essen fortgeführt. Ziel ist, die Sanierungs- und Modernisierungsrate bei Gebäuden im Stadtgebiet zu erhöhen und damit gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Aufgrund der finanziellen Restriktionen im Haushaltsjahr 2024 musste das Förderprogramme im Rahmen des Aktionsplans für nachhaltige Energie und Klima (SECAP) zuletzt gestoppt werden.
Was wird gefördert?
Für das Jahr 2025 wird eine Fördersumme von rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Gefördert werden energetische Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle sowie Energieberatungen. Der Auftrag zur Umsetzung der Maßnahme darf zum Zeitpunkt der Antragsstellung noch nicht erteilt sein. Die Maßnahmen dürfen somit erst nach Antragsstellung begonnen werden und müssen mindestens die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen, welche in der Förderrichtlinie beschrieben sind.
Zudem stellt das Förderprogramm zwei Boni zur Verfügung: Einen Bonus für Leistungsempfangende und einen Bonus für diejenigen, die außerdem die Anforderungen für eine Förderung vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa-Förderung) erfüllen.
Wie hoch ist die Förderung?
Gefördert werden von Fachfirmen durchgeführte Sanierungsmaßnahmen sowie Maßnahmen in Eigenleistung, sofern diese im Anschluss von einem Fachunternehmen oder Energie-Effizienz-Expertinnen*Experten als fachgerecht bestätigt werden.
Eine Dämmung des Dachs wird beispielsweise mit 60 Euro pro Quadratmeter (bei einer Sanierung durch ein Fachunternehmen) oder mit 30 Euro pro Quadratmeter (bei einer Sanierung in Eigenleistung) gefördert. Die Erneuerung von Fenstern wird mit 90 Euro pro Quadratmeter gefördert, die Dämmung der Außenfassade mit 60 Euro pro Quadratmeter.
Weitere Fördersummen sowie alle Details und die Förderanträge finden Interessierte unter www.essen.de/sanierung.
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