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| | | | Willkommen zur neuen Ausgabe der EUROPE DIRECT.News! Die Errungenschaften der europäischen Einigung würdigen und den europäischen Zusammenhalt feiern – das ist das alljährliche Ziel der Europawochen im Mai. Auch in diesem Jahr beteiligte sich das EUROPE DIRECT Essen mit verschiedenen Aktionen, auf die wir in diesem Newsletter zurückblicken. Doch das Wirken der Europäischen Union (EU) in Essen zeigt sich nicht nur während der Europawochen. Die europäische Zusammenarbeit wird durch Austauschprogramme, Bildungsangebote, Informationsveranstaltungen und zahlreiche Projekte vor Ort sichtbar. In dieser Newsletter-Ausgabe berichten wir über das Erasmus+-Projekt „Essen Goes Global“, das Engagement der Essener Europaschulen und den Tourstopp der #LassReden-Kampagne zur Beteiligung junger Menschen am EU-Geschehen. Unter der Rubrik „Wissenswertes“ erfahren Sie außerdem mehr über die laufende Online-Konsultation zur neuen EU-Jugendstrategie und über die App „EU funding & me“, mit der sich EU-Fördermöglichkeiten einfacher erschließen lassen. Weitere EU-Meldungen aus Brüssel und Straßburg finden Sie laufend auf der Website der deutschen Vertretung der EU-Kommission sowie auf der Website des deutschen Verbindungsbüros des EU-Parlaments. Informationen zu EU-bezogenen Themen in Essen finden Sie auf unserer Website europa.essen.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook. Sie haben Fragen zu unserem Newsletter oder möchten uns Ihr Feedback oder Ihre Anregungen mitteilen? Dann schreiben Sie uns gerne an europedirect@essen.de. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre! | | | |
| | | | ©Nils Ole Haar, Stadt Essen | Europa wird dank des Engagements der Europaschulen in Essener Klassenzimmern durch Austauschprogramme, gemeinsame Projekte und den Blick über Grenzen hinweg erlebbar. Seit 30 Jahren engagieren sich Essener Schulen im Verein der Europaschulen für europäischen Austausch und internationale Zusammenarbeit. Dieses Engagement stand im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier, die am 20. Mai 2026 im Burggymnasium stattfand. Mit zwölf Europaschulen – von der Grundschule bis zum Berufskolleg – verfügt Essen über die höchste Dichte in Nordrhein-Westfalen (NRW). Das Jubiläum unterstreicht die Bedeutung europäischer Bildung und demokratischer Werte an den Essener Schulen. Bei einem Europa-Parcours und einem Markt der Möglichkeiten präsentierten die Schulen ihre Austauschprogramme, Schulpartnerschaften und Erasmus+-Projekte und gaben so Einblicke in ihre vielfältige europäische Bildungsarbeit. Die feierliche Zertifikatsverleihung und musikalische Beiträge bildeten den Abschluss der Veranstaltung. Zu den Gästen zählten Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Edda Williams vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, die das langjährige Engagement der Essener Europaschulen würdigten. | | | |
| | | | ©Pascal Brenzel | Wie arbeiten Stadtverwaltungen in anderen europäischen Ländern? Welche Ideen bewähren sich dort und was kann die Stadt Essen daraus lernen? Antworten auf diese Fragen suchten 13 Ausbilder*innen und sechs Auszubildende der Stadt Essen im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Essen Goes Global“. Zwischen 2024 und 2026 gewannen die sie durch Auslandsaufenthalte etwa in Danzig, Lissabon und Stockholm Einblicke in den Arbeitsalltag europäischer Verwaltungen und tauschten sich zu Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und europäischer Zusammenarbeit aus. Bei einer Feierstunde am 22. Juni 2026 im Rathaus erhielten die Teilnehmer*innen ihre Europass-Mobilitätsnachweise. Dies sind europaweit anerkannte Zertifikate für Lern- und Berufserfahrungen im Ausland. Zwei Teilnehmer*innen berichteten von ihren Erfahrungen in Polen und gaben persönliche Einblicke in den fachlichen und kulturellen Austausch. In ihren Grußworten unterstrichen Oberbürgermeister Thomas Kufen und Personalvorständin Annabelle Brandes die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und starker europäischer Netzwerke. Dank der erneuten Erasmus+-Förderung wird das Projekt durch das Büro für Europaangelegenheiten der Stadt Essen fortgesetzt: In den kommenden Jahren sind 27 Auslandsaufenthalte in zehn europäischen Ländern geplant. So erhalten weitere Ausbilder*innen und Auszubildende die Möglichkeit, europäische Verwaltungen kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen und neue Ideen für ihren Arbeitsalltag in der Essener Stadtverwaltung zu gewinnen. Weitere Informationen zum Projekt "Essen Goes Global" erhalten Sie unter diesem Link. | | | |
| | | | ©Aideen Schmidt, Stadt Essen | Welche politischen Themen bewegen junge EU-Bürger*innen in Deutschland? Welche Erwartungen haben sie an die EU und wie stellen sie sich ihre Zukunft in Europa vor? Diesen Fragen widmet sich die von der deutschen Vertretung der EU-Kommission initiierte Kampagne #LassReden. Im Rahmen einer Deutschland-Tour im Frühling lud die EU-Kommission junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren ein, an Aktionsständen ihre Gedanken und Meinungen zur EU zu teilen. Die gesammelten Perspektiven sollen in einen Dialog zwischen jungen EU-Bürgerinnen*Bürgern und den europäischen Institutionen einfließen. Am 16. April 2026 machte die Kampagne als eine von 24 Stationen bundesweit Halt an der Fachbibliothek Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. An einem interaktiven Rednerpult konnten junge Menschen ihre Meinung zur EU per Video, Audio, im Gespräch oder schriftlich teilen. Organisiert wurde die Aktion von der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und dem EUROPE DIRECT Essen. Rund 85 junge Menschen beteiligten sich. Besonders häufig äußerten sie den Wunsch nach mehr Mitbestimmung in europäischen Entscheidungsprozessen. Während der gesamten #LassReden-Tour kamen mehr als 1.000 Beiträge zu Themen wie Klimaschutz, steigenden Lebenshaltungskosten, Migration sowie politischer Bildung und Bürgerbeteiligung zusammen. Die Ergebnisse wurden auf lass-reden.eu veröffentlicht und fließen in den weiteren Dialog der EU mit jungen Menschen ein. | | | |
| | | | ©Valerie Adam, Stadt Essen; Danijel Spasojevic, Stadt Essen | Der Mai steht alljährlich im Zeichen der europäischen Idee. Anlass ist der Europatag am 9. Mai, der an die Schuman-Erklärung von 1950 erinnert. Mit seinem Vorschlag zur gemeinsamen Verwaltung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion legte der damalige französische Außenminister Robert Schuman den Grundstein für die europäische Einigung – ein Prozess, aus dem die heutige EU hervorgegangen ist. An den Europawochen 2026 beteiligte sich das EUROPE DIRECT Essen mit einem abwechslungsreichen Programm. Wir luden die Bürger*innen dazu ein, die EU und ihre Bedeutung für Essen näher kennenzulernen. Verschiedene Formate boten Gelegenheit, das eigene Wissen über die EU zu vertiefen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Auftakt bildete unser Tag der offenen Tür am 6. Mai im Besucherzentrum im Haus der Technik, bei dem die Besucher*innen Einblicke in die Arbeit des EUROPE DIRECT Essen erhielten. Neben Informationsangeboten rund um die EU und Beratungsmöglichkeiten zu Auslandsaufenthalten für junge Menschen durch den Eurodesk Essen boten ein EU-Glücksradquiz und eine Fotobox Gelegenheit zum Mitmachen und Austauschen. Am Europatag selbst sowie am 10. Mai war das EUROPE DIRECT Essen mit einem Informations- und Aktionsstand beim Stadtfest Essen Original vertreten. Dort nutzten zahlreiche Besucher*innen die Gelegenheit, mit uns über die EU ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren und beim EU-Glücksradquiz ihr Wissen zu testen. Bei erfolgreicher Quizteilnahme konnten sich die Besucher*innen über Goodie Bags freuen. Zusätzlich wurden unter allen Gewinnerinnen*Gewinnern zwei Interrail-Tickets für eine Reise durch Europa verlost. Ebenfalls am 9. Mai startete unsere EU-Schnitzeljagd durch die Essener Innenstadt. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmer*innen spielerisch erkunden, wie EU-Förderprogramme konkrete Projekte in Essen unterstützen – von nachhaltigen Initiativen über Kulturangebote bis hin zu Projekten zur digitalen Verwaltung. Wer die Rätsel erfolgreich löste, erhielt einen Goodie Bag. Zusätzlich wurde unter den erfolgreichen Teilnehmerinnen*Teilnehmern ein Interrail-Ticket verlost. Abgerundet wurde unser Europawochen-Programm durch die kostenlose Wanderausstellung „EU on Tour – Die EU auf einen Blick“ im Rathaus. Die Ausstellung vermittelte anschaulich, wie die EU funktioniert, welche Aufgaben ihre Institutionen übernehmen und welche Möglichkeiten Bürger*innen haben, sich aktiv ins EU-Geschehen einzubringen. Die Europawochen machten damit auf vielfältige Weise sichtbar, wo die EU in Essen präsent ist und welchen Einfluss die europäische Zusammenarbeit auf das Leben vor Ort hat. | | | |
| | | | ©Initiative für Nachhaltigkeit e. V. | Am Samstag, 11. Juli 2026, verwandelt sich die Zeche Carl von 12:00 bis 18:00 Uhr erneut in einen Treffpunkt für alle, die sich für Klima-, Umwelt- und Naturschutz interessieren. Beim Gutes Klima Festival erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Kultur und rund 100 Mitmach-Angeboten zum Ausprobieren, Entdecken und Genießen. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen des Festivals wird das EU Ecolabel, das europäische Umweltzeichen für besonders umweltfreundliche und nachhaltige Produkte, vorgestellt. Besucher*innen erfahren, woran sie das Siegel erkennen und wie es dabei hilft, nachhaltige Kaufentscheidungen zu treffen. Passend dazu ist auch in diesem Jahr das EUROPE DIRECT Essen wieder mit einem Informations- und Mitmachstand auf der Wiese vor dem Badehaus vertreten. Testen Sie Ihr Wissen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen am Glücksrad, machen Sie beim Nachhaltigkeitsquiz mit und sichern Sie sich mit etwas Glück Goodie Bags gefüllt mit kleinen Überraschungen. Für bleibende Erinnerungen lädt unsere Fotobox zu einem Schnappschuss ein. Schauen Sie vorbei, entdecken Sie die vielfältigen Angebote des Festivals, kommen Sie mit uns ins Gespräch und lassen Sie sich inspirieren. Wir freuen uns auf viele interessante Begegnungen! Weitere Informationen zum Gutes Klima Festival erhalten Sie unter diesem Link. | | | |
| | | | ©Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik | Desinformation, Cyberangriffe und Sabotage kritischer Infrastruktur gehören längst zu den sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas. Ziel dieser hybriden Bedrohungen ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen, das Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben und die Handlungsfähigkeit von Demokratien zu beeinträchtigen. Wie können der Staat und die Gesellschaft diesen Herausforderungen begegnen? Welche Rolle spielen Kommunen, Sicherheitsbehörden und die Zivilgesellschaft dabei, die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft zu stärken und demokratische Strukturen zu schützen? Über diese Fragen diskutieren Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Bundeswehr im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Mercator und des EUROPE DIRECT Essen am Montag, 20. Juli 2026, von 18:00 bis 19:45 Uhr in der Stiftung Mercator in Essen. Auf dem Podium vertreten sind Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes NRW, Dr. Annegret Bendiek, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik, Susanne Klatt, Abteilungsleiterin Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement der Stadt Essen/Berufsfeuerwehr, Oberst i.G. Dipl.-Ing. Inform. Sönke Marahrens vom Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr sowie Milad Tabesch, Gründer von Ruhrpott für Europa. Die Gesprächsrunde wird moderiert von Dr. Mario Baumann, Research Fellow am Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien der DGAP. Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie bei einem Empfang die Möglichkeit, die angesprochenen Themen weiter zu vertiefen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung unter diesem Link möglich. Anmeldeschluss ist der 16. Juli 2026. | | | |
| | | | ©Felix Wanz, Stadt Essen | Am 28. Juli begleitet das EUROPE DIRECT Essen das Bürgermobil der Stadt Essen von 08:00 bis 13:00 Uhr auf den Borbecker Wochenmarkt. Das Bürgermobil ist ein mobiles Serviceangebot der Essener Stadtverwaltung, das Bürger*innen direkt vor Ort die Möglichkeit bietet, sich über kommunale Dienstleistungen zu informieren, Fragen zu stellen, Anliegen oder Beschwerden vorzubringen sowie Informationsmaterial zu verschiedenen Verwaltungsangeboten mitzunehmen. Ergänzend dazu laden wir, das Team des EUROPE DIRECT Essen, Sie ein, sich über die EU und aktuelle europäische Themen zu informieren sowie Fragen rund um die EU zu klären. Wenn Sie Ihr Wissen über die EU auf spielerische Weise testen möchten, können Sie außerdem an unserem EU-Glücksradquiz teilnehmen und mit etwas Glück einen Goodie Bag gewinnen. | | | |
| | | | ©Europäisches Jugendportal | Die EU-Jugendstrategie bildet den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Ziel ist es, junge Menschen stärker am demokratischen Leben in Europa zu beteiligen, ihr soziales und bürgerschaftliches Engagement zu fördern und ihnen Möglichkeiten zu geben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die aktuell laufende Strategie endet im Jahr 2027. Im Vorfeld der Entwicklung der nächsten EU-Jugendstrategie lädt die EU-Kommission im Rahmen einer europaweiten Online-Konsultation junge Menschen dazu ein, ihre Erfahrungen, Erwartungen und Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensrealitäten junger Menschen sowie Themen wie Bildung, Ausbildung und berufliche Perspektiven, mentale Gesundheit, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe. Die Befragungsergebnisse sollen dazu beitragen, die Schwerpunkte der zukünftigen EU-Jugendstrategie an den Bedürfnissen junger Menschen auszurichten. Interessierte können sich noch bis zum 16. Juli 2026 unter diesem Link an der Online-Befragung beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert keine Vorkenntnisse zur EU oder zur Jugendpolitik. | | | |
| | | | ©Nils Ole Haar, Stadt Essen, via Canva | Die EU-Kommission arbeitet daran, den Zugang zu EU-Fördermitteln einfacher, transparenter und digitaler zu gestalten. Mit der kostenlosen App „EU funding & me“ steht dafür ein digitales Angebot bereit, das Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Vereinen und weiteren an EU-Förderprogrammen interessierten Organisationen den Einstieg in Förderprogramme erleichtert. Die App ist mit dem „Funding & Tenders“-Portal verknüpft und ermöglicht die Suche nach passenden Förderaufrufen, den Erhalt von Benachrichtigungen zu neuen Ausschreibungen sowie die Echtzeit-Einsicht in den Bearbeitungsstand von Anträgen und laufenden Projekten. Zudem können aktuelle Nachrichten und Veranstaltungen rund um EU-Förderprogramme direkt über die App abgerufen werden. Die App steht für Android- und iOS-Geräte zur Verfügung. Weitere Informationen sowie Links zum Download finden Sie unter diesem Link . | | | | | | |