IGA in Essen: Emscherpark

Emscherpark 2.7 - im Grünen aktiv

Der Emscherpark wird als Bindeglied zum IGA-Standort Gelsenkirchen auch über den Essener Norden hinaus an Aufmerksamkeit gewinnen. Er ist eines der IGA 2027-Projekte der Stadt Essen. Dafür wird die Parkanlage behutsam und nachhaltig erneuert. Das Ziel: eine Freianlage mit vielen Bewegungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen zu entwickeln.

Der Emscherpark soll nicht nur eine nachhaltig genutzte Grünanlage, sondern auch ein attraktiver Aufenthalts- und Erlebnisraum für seine Besucher*innen sein. Deshalb war es wichtig, die Öffentlichkeit bei der Projektplanung miteinzubinden. So wurden frühzeitig alle Interessierten eingeladen, ihre Ideen zur Verbesserung der Biodiversität, Aufenthaltsqualität und zu Bewegungsmöglichkeiten innerhalb des Emscherparks mitzuteilen. Darauf baut die Gestaltung des Emscherparks auf.

Natur als Sport- und Erlebnisraum

Der Park gliedert sich in mehrere Bereiche mit jeweils unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten.

Im westlichen Bereich entstehen auf der Fläche der brachliegenden Tennisplätze eine Kombination aus Parkour-Anlage, einem Kinderpumptrack und einem Beach-Volleyball Feld.

Das Bild zeigt den Stand der Bauarbeiten im Emscherpark im Sommer 2026.

Östlich der bestehenden Parkplätze wird die derzeitige Skateanlage auf der Grundlage der Ideen der beteiligten Jugendlichen neu gestaltet, um sie für Skater*innen mit höherem Niveau zu qualifizieren, ohne dabei Raum für Anfänger*innen zu verlieren. Die Elemente ermöglichen auch Rollstuhlfahrenden die Teilhabe am Sport.

Im Nordwesten des Emscherparks laden spielerische Bewegungsangebote vor allem Kinder zum Klettern, Toben und Entdecken ein. Die entlang eines Rundwegs angeordneten Trainingsgeräte bilden ein Bewegungsband sowohl für das regelmäßige Fitnesstraining als auch für die spontane Nutzung durch Spaziergänger*innen.

Im Osten liegt der Schwerpunkt darauf, die Natur erleben zu können: der Emscherpark als Ort, der Biodiversität fördert und den Besucher*innen Wissen über Tier- und Pflanzenarten vermittelt. Der bisher durch Gehölze geprägte Park gewinnt durch artenreiche Wiesen einen ökologischen Mehrwert. Kleine Plätze und Aufenthaltsmöglichkeiten laden zum Verweilen und Erholen ein. Eine eingezäunte Hundewiese bietet ein Herumlaufen der Hunde ohne in Konflikt mit anderen Besucher*innen zu geraten.

Der Baubeginn erfolgte im Juni 2026.