In einer repräsentativen Demokratie wie unserer ist Bürgerbeteiligung ein wichtiger Teil der Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Wenn in Beteiligungsprozessen Fachleute und Zivilgesellschaft voneinander lernen, entstehen häufig neue Lösungen, positive Gespräche und Akzeptanz untereinander. Wenn dies dazu führt, dass die Politik eine breite Informationslage für Rahmensetzung und -entscheidungen erhält, werden (Planungs-)Prozesse nicht verlangsamt, sondern qualifiziert beschleunigt. Gut gemachte Beteiligung führt frühzeitig zu Klarheit, Akzeptanz und Machbarkeit für alle Seiten.
Wichtig dabei ist die Rollenklarheit der einzelnen Beteiligten von Beginn an. Die Zivilgesellschaft bringt ihre Nutzerexpertise ein, die Verwaltung und die Expertinnen*Experten ihr Fachwissen und die Umsetzungsverantwortung und die Politik formuliert die strukturellen Ziele und trifft Rahmenentscheidungen. So entsteht im besten Fall ein Kommunikationsdreieck in dem Informationen und Entscheidungen organisch fließen.