Der Internationale Tag gegen Rassismus wird jährlich am 21. März begangen und wurde 1966 von den Vereinten Nationen als „Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“ ausgerufen. Anlass war der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville durch Einheiten der South African Police im Township Sharpeville in Südafrika, damals Apartheitsstaat Südafrikanische Union. 1979 wurde dieser Gedenktag durch eine alljährliche Aktionswoche der Solidarität mit den Gegnerinnen und Gegnern und Betroffenen von Rassismus erweitert.
In Deutschland hat ab 1995 der „Interkulturelle Rat e.V.“ die Initiativen und Aktivitäten rund um den 21. März koordiniert. Im Jahr 2008 wurde der Aktionszeitraum aufgrund der Vielzahl von Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung auf zwei Wochen ausgeweitet. Seit Januar 2016 werden die internationalen Wochen gegen Rassismus von der „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ koordiniert.