Baustelleneinrichtung sorgt für Sichtbarkeit und Sicherheit

Bauzaun und Container stehen vor der neuen Zentralbibliothek

21. Januar 2026 – Autorinnen: Annika Werner und Nora Memmert, Projektmanagement Bauprojekte

In den vergangenen Monaten war der Innenausbau der neuen Zentralbibliothek von außen kaum sichtbar. Das ändert sich nun mit der neu installierten Baustelleneinrichtung. Damit können Essener Bürger*innen die Arbeiten am Markt 5/6 künftig viel besser beobachten.

Was bisher auf der Baustelle im Verborgenen passiert ist

Das Kompaktmagazin im Untergeschoss der neuen Zentralbibliothek wurde fertiggestellt und beherbergt in Zukunft bis zu 80.000 Medien. Der Fokus lag außerdem auf der Verlegung weiterer Elektroleitungen zur Vorbereitung auf den bibliotheksspezifischen Innenausbau zum „Dritten Ort”.

Während diese Arbeiten noch mit kleinem Aufwand, größtenteils unentdeckt von der Öffentlichkeit stattfanden, werden in den nächsten Wochen und Monaten deutlich mehr Gewerke gleichzeitig vor Ort sein und eine Menge Materialien an der Baustelle ankommen, um dort weiterverarbeitet zu werden.

Um die organisatorischen, technischen und sicherheitsrelevanten Voraussetzungen für eines der bedeutsamsten Bauprojekte der Stadt Essen zu schaffen, ist eine Baustelleneinrichtung unbedingt erforderlich. Diese wurde Mitte Januar vor dem Gebäude der neuen Zentralbibliothek innerhalb von vier Tagen errichtet.

Innen arbeiten die Gewerke, draußen lagern Materialien und Baustoffe

Dafür wurden Absperrgitter aufgestellt, große Container angeliefert und Kabel ausgerollt. Somit nimmt die Baustelle der neuen Zentralbibliothek weiter Form an und wird sichtbarer für alle, die in den kommenden Wochen und Monaten die Essener Innenstadt besuchen.

Die Baustelleneinrichtung ermöglicht, dass innen gebaut, geschraubt und gewerkelt werden kann. Weil sich im Gebäude selbst kein Platz für Materialien und Baustoffe befindet, ist für alle Gewerke ein separater Bereich außerhalb der konkreten Baustellenfläche eingerichtet. Auch wenn die eigentlichen Bauarbeiten tatsächlich innerhalb des Gebäudes stattfinden, spielt sich draußen ein entscheidender Teil des Baugeschehens ab.

Ein Doppel- und drei Einzelcontainer bieten Platz für Büros, Aufenthalt und Co.

In der umzäunten Fläche sind verschiedene, zum Teil doppelstöckige Container errichtet. Sie dienen als Büros sowie Sanitär- und Pausenraum. Von hier aus werden die Arbeiten koordiniert, Pläne geprüft, Besprechungen abgehalten und es wird der Baufortschritt überwacht. Baustoffe werden durch LKW angeliefert, draußen abgeladen und im Anschluss auf der Baustelle verteilt. Strom- und Wasseranschlüsse sorgen dafür, dass Maschinen laufen und gearbeitet werden kann. Am Drehkreuz müssen sich alle Personen vor Betreten der Baustelle durch eine Berechtigung ausweisen.

Sicherheit für Passantinnen*Passanten und ein effizienter Bauablauf

Rundum laufende Bauzäune sorgen außerdem dafür, dass alle Menschen in der Fußgängerzone sicher an der Baustelle vorbeikommen. Gerade in der Innenstadt ist das besonders wichtig. Hier teilen sich Bauarbeiter*innen, Lieferfahrzeuge und Passantinnen*Passanten denselben Raum.

Bis zur Fertigstellung des Innenausbaus verbleibt die Baustelleinrichtung nun an ihrem Standort. Damit ist die Grundlage für einen sicheren, reibungslosen und effizienten Bauablauf gelegt.

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