Aktuelles
Gemeinsam für mehr Sicherheit am Hauptbahnhof
14.10.2026Am 30. September 2026 fand auf Einladung der Deutschen Bahn AG eine gemeinsame Sicherheitsbegehung des Essener Hauptbahnhofs und seines unmittelbaren Umfelds statt. Beteiligt waren Vertreter:innen der Bundes- und Landespolizei, der Ruhrbahn AG, des Ordnungsamtes sowie der Bahnhofsmission. Auch die Stabsstelle kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit nahm daran teil.
Ziel der Sicherheitsbegehung ist es, Handlungsbedarfe zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheit sowie des subjektiven Sicherheitsempfindens von Reisenden und Mitarbeitenden abzuleiten. Im Rahmen der Begehung verschafften sich die beteiligten Akteure zunächst einen gemeinsamen Überblick über die aktuelle Situation vor Ort. Dabei wurden sicherheitsrelevante Themen erörtert und mögliche Maßnahmen diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Grundlage für kurzfristig umsetzbare Verbesserungen ebenso wie für die mittel- und langfristige Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Sicherheits- und Präventionskonzepts.
Die Sicherheitsbegehung zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit lokaler Akteure ist, um komplexen Herausforderungen im öffentlichen Raum gemeinsam zu begegnen. Dieser interdisziplinäre Ansatz entspricht dem strategischen Sicherheitskonzept der Stadt Essen - die Stabsstelle kommunale Kriminalprävention und urbane Sicherheit wird den weiteren Austausch und die Zusammenarbeit zu diesem Thema daher gerne weiter begleiten und unterstützen.
KPR Jahresbericht 2024/2025 veröffentlicht
15.09.2026Der aktuelle Jahresbericht des Kriminalpräventiven Rates Essen (KPR) zeigt die vielfältigen Aktivitäten und Entwicklungen in den Jahren 2024 und 2025. Er berichtet über Projekte und Fachgruppen, gibt Einblicke in Veranstaltungen und Vernetzungsaktivitäten und zeigt, wie urbane Sicherheit in Essen gemeinsam gestaltet und weiterentwickelt wird.
Interkommunaler Austausch bei der DEFUS Mitgliederversammlung in Frankfurt
14.09.2026Am 10. und 11. September 2026 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Städtenetzwerks DEFUS in Frankfurt am Main statt. Die Stadt Essen war mit Geschäftsbereichsvorstand Christian Kromberg (Vorsitzender von DEFUS) sowie der Stabsstelle vertreten.
Bei der Mitgliederversammlung standen zunächst aktuelle Informationen aus dem Netzwerk im Fokus. Darüber hinaus gab es viel Raum für fachlichen Austausch – etwa zu Daten und Künstlicher Intelligenz in der urbanen Sicherheit, zu kommunaler Resilienz und zur Frage, wie sich urbane Sicherheit strategisch weiterentwickeln lässt.
Wie Präventionsarbeit vor Ort aussehen kann, konnten die Teilnehmenden anschließend direkt erleben. Bei einem Stadtrundgang durch das Frankfurter Partyviertel gab die Stadtpolizei Einblicke in ihre Arbeit und die besonderen Herausforderungen rund um das Nachtleben. Beim gemeinsamen Ausklang bei Frankfurter Apfelwein blieb anschließend noch Gelegenheit für Gespräche in entspannter Runde.
Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen sozialer Innovationen im Rahmen eines Workshops (Teil des Projekts CO-SECUR ). Nach kurzen Einblicken in verschiedene innovative Praxisbeispiele der teilnehmenden Kommunen wurden die Mechanismen für gelungene soziale Innovationen vorgestellt. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden zu den Aspekten Kooperation & Koordination, Beteligung & Narrative, Wissen sowie Vermittlerrollen und inwiefern diese Mechanismen in der jeweiligen Praxisarbeit gestärkt werden können.
Der direkte Austausch mit den anderen Kommunen, der Blick auf unterschiedliche Herangehensweisen und die Möglichkeit, sich auch einmal persönlich zu begegnen, schaffen wertvolle Impulse für die eigene Arbeit – insbesondere, wenn so viel geballte Expertise zu kommunaler Kriminalprävention und urbaner Sicherheit zusammenkommt.
Beitrag beim Fachtag Prävention der SiKo Ruhr
07.09.2026Bei der Fachtagung Prävention der Sicherheitskooperation Ruhr (SiKo) am 3. und 4. September 2026 stand die Vielfalt kommunaler Präventionsarbeit im Mittelpunkt. Das Programm spannte einen weiten Bogen von pädagogischer Arbeit mit Jugendlichen über sexuelle Belästigung und Femizide bis hin zu moderner Netzwerkarbeit. Es bot damit zahlreiche Anknüpfungspunkte für den fachlichen Austausch und die Vernetzung der Teilnehmenden.
Mit einem eigenen Beitrag zum Thema „Städtebauliche Kriminalprävention in der Großwohnsiedlung" gab Stephanie Schmuck praxisrelevante Einblicke in niederschwellige Partizipationsprozesse und zeigte Möglichkeiten auf, wie unterschiedliche Perspektiven frühzeitig und unkompliziert in die Präventionsarbeit einbezogen werden können. Der Beitrag stieß auf großes Interesse im Publikum und ermöglichte im Anschluss viel Raum für Gespräche und den Austausch über Erfahrungen aus der Praxis.
Gerade bei komplexen Herausforderungen wie der Bekämpfung von Clankriminalität bietet der Zusammenschluss der Kommunen im Netzwerk SiKo Ruhr gute Möglichkeiten, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Der Fachtag Prävention brachte darüber hinaus wissenschaftliche und praktische Perspektiven zusammen und bot Raum, aktuelle Herausforderungen in der Präventionsarbeit zu diskutieren.
Austausch, neue Impulse und zwei eigene Beiträge beim Deutschen Präventionstag
15.04.2026Beim diesjährigen Deutschen Präventionstag (DPT) in Hannover am 13. und 14. April war das Team der Stabsstelle mit gleich zwei eigenen Fachbeiträgen vertreten. Neben zahlreichen spannenden Vorträgen und neuen Impulsen bot der Kongress vor allem Gelegenheit zum Netzwerken und für den fachlichen Austausch.
Stephanie Schmuck stellte in einem Praxisbeitrag das Projekt „INSIGHT Bergmannsfeld" vor und gab Einblicke in die Erhebung, die gewonnenen Erkenntnisse und die entwickelten Maßnahmen in einer Essener Großwohnsiedlung. Dr. Ina Hennen berichtete aus ihrer Forschung zu kommunalen Ordnungsdiensten.
Daneben gab es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern aus dem Bereich der Kriminalprävention sowie viele neue Kontakte. Der Austausch über Projekte, Erfahrungen und Herausforderungen über Stadt- und Organisationsgrenzen hinweg zeigte einmal mehr, wie wichtig Vernetzung für eine wirkungsvolle Präventionsarbeit ist.
Fachtag „Gewalt im Dienst begegnen – Hintergründe | Strategien | Best Practice“ erfolgreich beendet
05.02.2026Rund 100 Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Sicherheitsbehörden, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik kamen beim ersten Fachtag Sicherheit 2026 in der VHS zusammen, um Strategien zum Umgang mit Gewalt im Dienst zu diskutieren. Unter dem Motto „Gewalt im Dienst begegnen – Hintergründe | Strategien | Best Practice“ bot die Veranstaltung Impulse aus Wissenschaft und Praxis, praxisnahe Workshops sowie einen berufsgruppenübergreifenden Austausch. Ein Markt der Möglichkeiten und eine Netzwerkpause förderten Vernetzung und Information. Den Abschluss bildete eine politische Podiumsdiskussion zur gesellschaftlichen Einordnung und politischen Verantwortung. Der Fachtag machte deutlich, dass Gewalt im Dienst gemeinsame Handlungsstrategien und nachhaltige Prävention erfordert. Er wurde von der Stabsstelle organisiert.