Das Café im Forum Dreilinden der Alten Synagoge öffnet jeden Dienstag ab 12:00 Uhr.
14-tägig wird in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr ein Handarbeitscafé angeboten. Wir häkeln mit Ihnen, wer sticken, nähen oder stricken möchte ist ebenfalls herzlich eingeladen.
Eigenes Material darf gerne mitgebracht werden, für Anfänger*innen stehen aber auch Materialien zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termine:
24.02., 10.03., 24.03.2026
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
TIKWAH – das Festival Jüdischer Musik, welches die Philharmonie gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen ausrichtet, ist in Form und Umfang einmalig und erstreckt sich über die gesamte Spielzeit 2025/2026. TIKWAH bedeutet im Hebräischen "Hoffnung" – und es könnte gegenwärtig wohl kaum ein wichtigeres Wort geben. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Dabei gilt es, den vordergründig so klaren Begriff der "Jüdischen Musik" zu hinterfragen und keine allgemeingültige Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen. Daher wird TIKWAH essentialistische und enggefasste Definitionen neben Dekonstruktionen des Begriffs stehen lassen. Die Diversität der Antworten auf die Fragen "Gibt es jüdische Musik?" oder "Was ist jüdische Musik?" können so in bereichernder Vielfalt programmatisch dargestellt werden – als Ambiguität der Gegenwart, die Vielfalt als Chance begreift.
Das Spektrum der hochkarätig besetzten Veranstaltungen reicht von Konzerten über Diskussionen und Vorträge bis hin zu Theaterprojekten und Filmen. Viele der bedeutenden Essener Kulturorte sind beteiligt, neben der Philharmonie und der Alten Synagoge auch das Schauspiel im Grillo-Theater, die Folkwang Musikschule, die Lichtburg und das Aalto Musiktheater.
Ein besserer "Starting Point" als Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahrsfest, ist für TIKWAH kaum denkbar. Pianisten-Legende Evgeny Kissin erinnert zu dieser festlichen Zeit gemeinsam mit Veniamin Smekhov an jiddische Dichter, die Opfer von Stalins Diktatur geworden sind. Ganz andere Akzente dagegen setzt zum Beispiel Dobranotch, eine der bekanntesten Klezmer-Bands Europas. Das Israel Philharmonic Orchestra ist zu Gast und zwei Klassik-Weltstars, Daniel Hope und Thomas Hampson, porträtieren musikalisch das schicksalhafte Jahr 1938. Entdecken Sie mit uns die Vielfalt jüdischer Musik und Bruchim haba'im – herzlich willkommen!
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Keine Vorkenntnisse nötig. Die Tänze können allein oder gemeinsam getanzt werden.
Weitere Infos unter www.tikwah.de
Gemeinsam mit dem Schloß Borbeck (Maria Kunigunde von Sachsen), dem Domschatz (Äbtissin Mathilde), dem Stadtarchiv (Dr. phil. Nelli Neumann) und der Alten Synagoge (Dore Jacobs)
Führungen um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr.
Führungen um 12 Uhr und 14 Uhr.
Führungen um 13 Uhr mit Claudia Kauertz und um 15 Uhr mit Merlin Goriß
Führungen und 14 Uhr und 16 Uhr.
Vortrag mit Martina Strehlen (Alte Synagoge Essen)
Berta Marcus, geb. Auerbach, (1869-1918) gehörte zu den führenden Frauenrechtlerinnen des Ruhrgebiets. Sie gehörte zu den Gründerinnen des Vereins Frauenwohl, dem neben ihr noch weitere Jüdinnen angehörten. Eines der wichtigsten Ziele dieses Vereins waren bessere Bildungs- und Berufschancen für Frauen und Mädchen. Durch ihren persönlichen Einsatz erreichte Berta Marcus, dass 1904 die ersten Mädchen in Essen ein Gymnasium besuchten durften. Davon profitierte auch ihre älteste Tochter Dore (später: Dore Jacobs), die zu den ersten Mädchen gehörte, die in Essen das Abitur erlangten.
Veranstaltung im Rahmen des Weltfrauentags
Das traditionelle Judentum wird oftmals als patriarchalisch beschrieben. Wie steht das Judentum zum Feminismus und wie begegnen Feministinnen dem Judentum? Wie sieht der Alltag einer Rabbinerin aus? Und welche weiblichen Vorbilder finden Frauen im Judentum vor?
Impulsvortrag von Natalia Verzhbovska (Rabbinerin der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld)
Moderation
Diana Matut (Alte Synagoge Essen) und
Dr. Kathrin Pieren (Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten)
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gespräch mit Sylvia Löhrmann, Beauftragte des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur
In fast allen deutschen Bundesländern setzten sich Ansprechpersonen für die Belange jüdischer Menschen und Themen in Deutschland ein. Ihre Aufgaben umfassen nicht nur die Prävention von und Reaktion auf Antisemitismus sondern selbstverständlich auch die Sichtbarmachung jüdischer Traditionen im modernen Deutschland.
Unser Gast, Frau Sylvia Löhrmann, ist seit 2024 Beauftragte des Landes NRW für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur. Sie berichtet von ihrer umfangreichen Aufgabe, den Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Kommen Sie auf ein Gespräch vorbei.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende für die Stiftung Alte Synagoge ist uns willkommen!
Um Anmeldung wird gebeten an den Freundeskreis der Alten Synagoge unter: Freundeskreisaltesynagogeessen@mail.de oder 0175 837 4663
Der 8. Mai gilt seit 1945 als Tag des Neuanfangs und der Befreiung - vom Krieg, der Naziherrschaft, von der Unterdrückung und Vernichtung vor allem der jüdischen Kultur. KROKE (Jiddisch für Krakau) hebt in seinen Konzerten den Schatz der jiddischen Tradition. Die Band fusioniert Klezmer mit musikalischen Strömungen europäischer Klassik, polnischem Jazz, Balkan- und Oriental-Pop.
Weitere Infos unter www.tikwah.de
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Geiger Daniel Hope liebt es zu erforschen, wie Musik und Geschichte ineinandergreifen. Ein Ergebnis dieser Leidenschaft ist ein Projekt, das beim Verbier Festival seinen Ausgang genommen hat. Hope präsentiert aus der Sicht zweier Radiomoderatoren aus Deutschland und den USA Zeitgeschichte und Musik des Jahres 1938. Songs und Lieder greifen die Stimmungslagen auf, hüben ironisch, drüben sorglos. Gemeinsam mit Chansonnier Horst Maria Merz, Bariton Thomas Hampson und "einer Band wunderbarer Musiker*innen", wie Hope sagt, gestaltet er diese erschütternde, aber auch inspirierende multimediale Zeitreise. "In diesem Abend gibt es eine Verrücktheit, die ziemlich ansteckend ist." Ein (denk)würdiger Abschluss des Essener TIKWAH-Festivals.