Veranstaltungen in der Alten Synagoge

Pop-up Café im Forum Dreilinden der Alten Synagoge

Dienstags, 12:00-14:00 Uhr, Forum Dreilinden / Foyer Alte Synagoge

Das Café im Forum Dreilinden der Alten Synagoge öffnet jeden Dienstag ab 12:00 Uhr.
Sie sind herzlich eingeladen bei einem leckeren Kaffee zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.

14-tägig wird in der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr ein Handarbeitscafé angeboten. Wir häkeln mit Ihnen, wer sticken, nähen oder stricken möchte ist ebenfalls herzlich eingeladen.
Eigenes Material darf gerne mitgebracht werden, für Anfänger*innen stehen aber auch Materialien zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine:
14.04., 28.04., 12.05., 26.05., 23.06.2026

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Jüdisch um die Welt: Iran und Deutschland

Dienstag, 16.06.2026, 17:00-19:00 Uhr - Verschoben, das genaue Datum wird bekannt gegeben

Eine Jüdin aus dem Iran berichtet von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

Von der Schechina - Gottes Gegenwart unter den Menschen

Sonntag, 03.09.2026, 19:00 Uhr

Psalmen und das Lied der Lieder in jüdischer, nahöstlicher und christlicher Tradition mit Chasan Jalda Rebling, Bassem Hawar (Djoze) und der Frauenschola Ars Choralis Coeln

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 13.09.2026, 10:00 - 18:00 Uhr

Vortrag 14:00 Uhr
Vortrag "Von alten und neuen Synagogen. 'Jüdisches Bauen' in Nachkriegsdeutschland", Dr. Alexandra Klei, Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa / TU Braunschweig

Führungen finden statt:
11:00 Uhr: Prof. Dr. Diana Matut
12:30 Uhr: Prof. Dr. Diana Matut
16:00 Uhr: Dr. Amélie Sagasser

Weitere Informationen unter: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm

Im Gespräch: Jüdisches und muslimisches Leben im Ruhrgebiet heute

Mittwoch, 23.09.2026, 14:00 bis 16:00 Uhr, Bibliothekssaal der Universität Duisburg-Essen am Campus Essen, Universitätsstraße 2, 45141 Essen

Oft wird über jüdische und muslimische Menschen gesprochen, aber nicht mit ihnen. Dabei werden Vorstellungen und – ja, sicher – Vorurteile gepflegt. Viel zu selten wird über diese Identitäten als Teil des ganz allgemeinen modernen Ruhrgebiets gesprochen. Was macht die eigene jüdische und muslimische Tradition heute hier aus? Kommen Sie zum Gespräch und kommen Sie ins Gespräch mit jüdischen und muslimischen Personen aus dem Ruhrgebiet.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Alten Synagoge, der Kreispolizeibehörde Essen, der Kommunalen Extremismusprävention Essen und des Zentrums für Lehrkräftebildung (ZLB) der Universität Duisburg-Essen.

"Lebendige Stolpersteine" - Ein theatraler Gang durch die jüdische Geschichte Essens

Samstag, 10. Oktober 2026, 16:30-18:15 Uhr, Start- und Endpunkt am Grillo-Theater

Nach einer Idee und dem Konzept von Sapir Heller entwickelte der Regisseur Dor Aloni gemeinsam mit dem Ensemble des Grillo-Theaters einen Mehrstationen-Weg durch Essen. An jeder Station erzählen und spielen Schauspieler*innen Geschichten von Menschen, die mit diesen Orten verbunden sind. Die Alte Synagoge ist eine Station des theatralen Rundgangs.

Tickets unter: www.theater-essen.de

Jiddischer Tango. Jüdische Musik aus Lateinamerika

Sonntag, 18.10.2026, 17:00 Uhr

Ein mitreißendes Konzert mit Marcelo Moguilevsky (ARG); César Lerner (ARG); Alan Bern (USA/DE); Mark Kovnatskiy (DE) und Leila Schütz (FR)

Eintritt frei, um Spende wird gebeten. Keine Anmeldung nötig.

Eröffnung der Fotoausstellung von Moritz Wondrak Erinnerungsmacher – das Übriggebliebene 1933 – 45

Donnerstag, 29.10.2026, 19:00 Uhr

Moritz Wondrak fotografiert Relikte aus der Zeit des Nationalsozialismus – Spuren des NS-Regimes im öffentlichen Raum ebenso wie Objekte aus Privatbesitz, die über Generationen hinweg in Familien bewahrt wurden. Im Zentrum der Ausstellung stehen Erinnerungskultur und der gesellschaftliche Umgang mit der NS-Vergangenheit. Die Ausstellung zeigt, wie materielle Zeugnisse erhalten blieben, in wessen Besitz sie gelangten und welche Bedeutung sie heute haben. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei unscheinbaren Gegenständen wie Keramiken, Tagebüchern oder Zeichnungen, die als Träger von Erinnerungen individuelle Zugänge zur Vergangenheit eröffnen. Das Projekt fördert generationenübergreifende Begegnungen und regt dazu an, über den eigenen Umgang mit Erinnerung und Familiengeschichte nachzudenken.

Vernissage der Ausstellung
Begrüßung: Prof. Dr. Diana Matut
Grußwort: Bürgermeisterin Julia Jacobs
Grußwort: Sylvia Löhrmann per Videobotschaft
Impulsvortrag: Prof. Elke Seeger
Werkstattgespräch: Moritz Wondrak mit Annika Reinhard
Musikalische Umrahmung: Les essences

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

Konzert im Rahmen der Internationalen Tage jüdischer Musik

Mittwoch, 25.11.2026, 19:30 Uhr

Ein detailliertes Programm wird im Herbst unter https://itjm.de zu finden sein.

Preisverleihung: Lowenstein-Family-Award 2026

Donnerstag, 26.11.2026, 16:00 Uhr

Auch 2026 wurden engagierte Schüler und Schülerinnen aus Essen und Umgebung eingeladen, in eigenständigen künstlerischen Projekten die Geschichte und Schicksale jüdischer Familien ihrer Stadt zu erforschen. Die prämierten Beiträge werden in Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Familie Lowenstein persönlich ausgezeichnet.

Dieses Jahr lautet das Thema: Neuanfänge. Das Schicksal jüdischer Jugendlicher aus Essen nach der Flucht.

MUSIK DER STERNE, Maria Herz - ein Leben im Lied

Sonntag, 29.11.2026, 17:00 Uhr

Maria Herz, am 19. August 1878 in die jüdische Kölner Familie Bing hineingeboren, gehört zu den wenigen Frauen, die sich im frühen 20. Jahrhundert einen Namen machen kann als Komponistin. Zwischen 1922 und 1932 erfährt ihre Kammer-, Orchester-, Klaviermusik auf den Podien der Konzerthäuser, Konservatorien und Rundfunksender eine breite öffentliche Darstellung. Die Tages- und Fachpresse nimmt Notiz, zollt Respekt.

Mit der 1933 einsetzenden nationalsozialistischen Diktatur kommt es zum Karrierebruch. 1935 flieht Herz nach England, wohnt erst in London, später in Birmingham, wo die Schöpferin von gut 30 Werken aufhört, zu komponieren. Nach dem Krieg verlegt sie ihren Wohnsitz nach New York, wo sie am 22. Oktober 1950 stirbt – und in Vergessenheit gerät.

Erst seit wenigen Jahren kehrt die Musik von Maria Herz in die Konzertsäle zurück.

MUSIK DER STERNE verbindet Kammermusik und Lied, Brief-Rezitation und theatrale Elemente zu einem dramaturgisch geschlossenen Abend. Die Lieder auf Gedichte von Ernst Toller sind fast einhundert Jahren nicht mehr erklungen. Dass Toller als der berühmteste deutschsprachige Dramatiker der Zeit ein politischer Gefangener war, hat Maria Herz im Übrigen nicht davon abgehalten, eine Korrespondenz aufzunehmen und sein Gedichte zu vertonen. Ein Alleinstellungsmerkmal. Musik und Mut nicht voneinander zu trennen.

MUSIK DER STERNE als Konzertgeschehen hat starke symbolische Bedeutung: Die Rückkehr aus dem Exil findet statt.

Angesprochen sind Musik-, Theater-, Literaturfreunde und Interessierte am Versöhnungsdialog.

Mitwirkende

Amira Elmadfa, Mezzosopranistin
Claudia Mischke, Rezitation
Christoph Maria Wagner, Klavier
Asasello Quartett
Rostislav Kozhevnikov, Violine
Hannah Weirich, Violine
Justyna Sliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Cello
Georg Beck, Dramaturgie
Violetta von der Heydt, Szene

Weihnukka-Markt, Interkulturelles Singen und Konzert

Sonntag, 06.12.2026, 14:00 - 18:30 Uhr

Zum zweiten Mal lädt die Alte Synagoge Essen zum Weihnukka-Markt ein. Es erwarten Sie besondere Handarbeiten zum Verschenken an Chanukka und Weihnachten, Glühwein und gute Gespräche. Um 15 Uhr gibt es ein gemeinsames interkulturelles Singen und den krönenden Abschluss des Tages bildet das Konzert "Jiddisch Soulfood" von Sharon Brauner um 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

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