Garten der Kinderrechte am Burgplatz

Hinweis: Dieses Projekt wurde 2023 gefördert und umgesetzt

Projektbeschreibung

Zwischen dem Essener Dom, der Bildungseinrichtung VHS und der Einkaufmeile „Kettwiger Str.“ wollten die bürgerschaftlichen Netzwerke Bündnis Grüne Lungen für Essen, Gemeinsam für Stadtwandel Essen und Transition Town Essen im Wandel in Kooperation mit der Essen Marketing Gesellschaft den zentralen Burgplatz der Essener Innenstadt in den Sommermonaten 2023 zum „Garten der Kinderrechte“ umwandeln.

Auf Grundlage des von der Essen Marketing aufgestellte Citysandkastens wurde der Platz gemeinsam mit den bürgerschaftlichen Netzwerken zum Erlebnisplatz für Kinder umgebaut und weiterentwickelt und um ein Kinderprogrammangebot ergänzt. Ziel ist, dass der Platz aktiv von Kindern genutzt und bespielt werden kann. Dazu wurden Obstbäume aufgestellt, die in Holzkisten gepflanzt wurden, um mobil verstellbar zu sein. Den Sandkasten umsäumende Sitzinseln, luden zusätzlich die Eltern mit ihren Kindern dazu ein, dort zu verweilen. Infotafeln an den Baumkisten zu Kinderrechten sollten zudem über die Rechte von Kindern aufklären. Die Interessen der Kinder, ihr Platz im Stadtraum und der Fokus auf eine kindgerechte Stadtgestaltung standen hier im Vordergrund. Die schattenspenden Bäume sollten zudem die Attraktivität des (heute noch) kahlen Burgplatzes nicht nur optisch durch mehr Begrünung steigern, sondern auch einen Beitrag zur Kühlung leisten und sind so auch als Klimaanpassungsmaßnahme zu verstehen.

Zusätzlich stellten die Netzwerke gemeinsam mit den Essener bürgerschaftlichen Initiativen ein Wochenendprogramme für Kinder und Jugendliche zusammen.

Die Begrünung durch große „mobile Bäume“ in den Sommermonaten, ist ein Beitrag zur Klimaanpassung und als ein best-practice-Beispiel für andere Plätze in Essen zu verstehen. Durch die Begrünung des Burgplatzes werden die Wünsche der Bevölkerung und die Empfehlungen von Experten für mehr Aufenthaltsqualität und Attraktivität im Innenstadtraum aufgenommen und umgesetzt. Die „mobilen Obstbäume“ und Sitzinseln können auch zukünftig in den Folgejahren in den Sommermonaten auf dem Burgplatz wieder aufgestellt und weiterhin genutzt werden.