TIKWAH - Festival jüdischer Musik
bis 30. Mai 2026
TIKWAH – das Festival Jüdischer Musik, welches die Philharmonie gemeinsam mit der Alten Synagoge Essen ausrichtet, erstreckt sich über die gesamte Spielzeit 2025/2026. TIKWAH bedeutet im Hebräischen "Hoffnung“. Das Festival hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt jüdischer Musiken und Kulturen abzubilden, wie sie international, aber auch regional verankert sind. Die Diversität der Antworten auf die Fragen "Gibt es jüdische Musik?“ oder "Was ist jüdische Musik?“ können in bereichernder Vielfalt programmatisch dargestellt werden – als Ambiguität der Gegenwart, die Vielfalt als Chance begreift.
Das Spektrum der hochkarätig besetzten Veranstaltungen reicht von Konzerten über Diskussionen und Vorträge bis hin zu Theaterprojekten und Filmen. Viele der bedeutenden Essener Kulturorte sind beteiligt, neben der Philharmonie und der Alten Synagoge auch das Schauspiel im Grillo-Theater, die Folkwang Musikschule, die Lichtburg und das Aalto Musiktheater.
Das vollständige Programm zum Download finden Sie hier
Bis 22. März 2026: Ausstellung Essen in Bewegung. Dore Jacobs und die Kulturen der Körper
Die Ausstellung "Essen in Bewegung - Dore Jacobs und die Kulturen der Körper" ist einer bedeutenden Bewegungspädagogin gewidmet. Die aus Essen stammende Jüdin Dore Jacobs entwickelte nicht nur eine eigene Bewegungslehre, sondern begründete auch eine eigene Berufsschule, die bis heute besteht.
Zusammen mit ihrem Mann Artur war Dore Jacobs auch politisch aktiv. Sie waren beteiligt an der Gründung der Essener Volkshochschule, traten aktiv für Frauenrechte ein und begründeten den "Bund - Gemeinschaft für sozialistisches Leben", der während der NS-Zeit illegal weiter bestand und aktiv Widerstand leistete.
Neben Archivmaterialien werden vor allem - teilweise bisher unbekanntes - Bild-, Film- und Tonmaterial verschiedene Aspekte ihres Lebens behandeln. Ihre Körperphilosophie soll hierbei nicht nur in fließenden, bewegten Materialien dargestellt, sondern auch durch ein aktives Begleitprogramm erfahrbar gemacht werden.
Liederabend: "Im Eis des Mondes wandern wir" – Jüdische Komponistinnen
Sonntag, 22.Februar 2026
17:00 Uhr
Ruth Schonthal, aus einer Wiener Familie stammend, emigrierte während der NS-Zeit über Schweden und Mexiko in die USA, wo auch die in Berlin geborene Komponistin Ursula Mamlok einen neuen Lebens- und Wirkungskreis fand. Beide Frauen ließen sich von der politisch motivierten Verfolgung weder ihren Lebensmut noch die Ausbildung ihrer musikalischen Hochbegabungen nehmen. Das vielseitige, alle Gattungen umfassende OEuvre der beiden Komponistinnen sowie zahlreiche Auszeichnungen und Lehrtätigkeiten an renommierten Universitäten dokumentieren ihren Stellenwert in der im 20. Jahrhundert erfolgten Weiterentwicklung der klassischromantischen Kompositionstradition.
Begegnung durch Musik: Interkulturelles Singen mit dem Arche Noah Essen e.V.
Donnerstag, 26. Februar 2026
19:30 Uhr
und
Donnerstag, 19. März 2026
19:30 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
Beim Interkulturellen Singen stehen Lieder aus aller Welt auf dem Programm. Alle, die Freude am Singen haben, sind herzlich zu dem SingTreff eingeladen. Es können auch eigene Lieder mitgebracht werden.
Purimball: Die Alte Synagoge Essen mit Unterstützung des Ensembles Dobranotch bittet zum Tanz
Sonntag, 1. März 2026
17:00 Uhr
Purim ist sicher das bunteste, fröhlichste und ausgelassenste Fest des jüdischen Jahres! Kommen Sie mit oder ohne Kostüm - aber kommen Sie.
Keine Vorkenntnisse nötig. Die Tänze können allein oder gemeinsam getanzt werden.
Weitere Infos unter www.tikwah.de
Weitere Informationen zu Veranstaltungen in der Alten Synagoge finden Sie unter Veranstaltungen Startseite .